Pallade Veneta - Trump nominiert Musk-Vertrauten Isaacman erneut als Nasa-Chef

Trump nominiert Musk-Vertrauten Isaacman erneut als Nasa-Chef


Trump nominiert Musk-Vertrauten Isaacman erneut als Nasa-Chef
Trump nominiert Musk-Vertrauten Isaacman erneut als Nasa-Chef / Foto: Patrick T. FALLON - AFP/Archiv

Nach einigem Hin und Her soll nun doch ein Vertrauter von US-Techmilliardär Elon Musk neuer Nasa-Chef werden: US-Präsident Donald Trump nominierte den Unternehmer Jared Isaacman am Dienstag als neuen Direktor der Raumfahrtbehörde, wie der Präsident in seinem Onlinedienst Truth Social mitteilte. Trump hatte sich Ende Mai mit Musk überworfen und Isaacman danach zunächst eine Abfuhr erteilt.

Textgröße ändern:

Trump lobte den 42-jährigen Isaacman als "erfolgreichen Wirtschaftsführer, Philanthropen, Piloten und Astronauten". Er schrieb auf Truth Social weiter, dieser sei "auf ideale Weise geeignet, die Nasa in eine kühne neue Ära zu führen". Die Personalie bedarf noch der Zustimmung des Senats, in dem Trumps Republikaner die Mehrheit haben.

Der Unternehmer und Milliardär Isaacman gilt wegen seiner Zusammenarbeit mit Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX als einer der Hauptakteure der kommerziellen Raumfahrt. Mit SpaceX war Isaacman zwei Mal selbst ins All geflogen. Er hatte 1999 den Zahlungsdienst Shift4 Payments gegründet.

Trump hatte ihn ursprünglich für den Nasa-Chefposten nominiert, die Ernennung aber nach dem Zerwürfnis mit Musk Ende Mai zurückgezogen. Die kommissarische Nasa-Leitung übergab der Präsident an US-Verkehrsminister Sean Duffy.

Musk war Ende Mai im Streit um steigende US-Schulden als Trumps Sonderberater für Kürzungen im Staatsapparat ausgeschieden. Die Zusammenarbeit des Präsidenten und des Hightech-Milliardärs endete in einer öffentlichen Schlammschlacht, bei der sich beide mit Vorwürfen überzogen. Zuletzt hatten sich die beiden Männer allerdings wieder angenähert.

F.Amato--PV

Empfohlen

Forschungsinstitute sehen deutliches Wachstum 2026 trotz schlechter Stimmung

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr trotz der schlechten Stimmung im Land stark angehoben. Sie erwarten nun eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent - 0,7 Prozentpunkte mehr als im Frühjahr. "Die Stimmung ist schlechter als die Lage", sagte Oliver Holtemöller vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dazu. Die Ökonomen attestieren Deutschland dennoch massive strukturelle Probleme - und der Bundesregierung eine "Finanzpolitik auf Abwegen".

Bundesregierung zu G20-Einladung an Putin: Gibt "keine Normalität im Umgang mit Russland"

Nach der Einladung von Russlands Präsident Wladimir Putin zum G20-Gipfel in den USA hat die Bundesregierung noch nicht über ihr Vorgehen entschieden. "Für die Bundesregierung gibt es angesichts des Kriegs in der Ukraine keine Normalität im Umgang mit Russland", erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Donnerstag in Berlin. "Die Vorbereitungen zum Gipfel sind im Gang, auch zu dieser Frage. Wir stimmen uns dazu mit den Partnern ab."

Papstbesuch in Frankreich: Moscheen betonen christlich-muslimische Gemeinsamkeit

Anlässlich des Papstbesuchs in Frankreich sollen muslimische Geistliche im ganzen Land ihre Freitagspredigt dem gemeinsamen Bemühen beider Religionsgemeinschaften um Brüderlichkeit und Frieden widmen. Die Religionen hätten eine Verantwortung dafür, "das wachsen zu lassen, was Menschen verbindet", erklärte der Rektor der Großen Moschee von Paris, Chems-eddine Hafiz, am Mittwochabend. Er rief alle verbundenen Moscheen dazu auf, in der Freitagspredigt auf den Besuch von Papst Leo XIV. einzugehen, der von Freitag bis Montag in Frankreich erwartet wird.

Berliner Senat macht Linke für Rückzug von Olympia-Bewerbung verantwortlich

Nach dem Rückzug der Berliner Olympiabewerbung hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp für den Schritt verantwortlich gemacht. Nachdem Eralp nach dem Linken-Wahlsieg öffentlich gesagt habe, dass sich die Bewerbung erledigt habe, hätten ihm Vertreter von Spitzensportverbänden "klar signalisiert", dass Berlin keine Chancen mehr habe, sagte Wegner am Donnerstag in Berlin vor Journalisten zur Begründung der Senatsentscheidung. Berlin sei dadurch eine "Riesenchance" genommen worden.

Textgröße ändern: