Pallade Veneta - Berichte: Angelina Jolie zu Überraschungsbesuch in südukrainischer Stadt Cherson

Berichte: Angelina Jolie zu Überraschungsbesuch in südukrainischer Stadt Cherson


Berichte: Angelina Jolie zu Überraschungsbesuch in südukrainischer Stadt Cherson
Berichte: Angelina Jolie zu Überraschungsbesuch in südukrainischer Stadt Cherson / Foto: Tiziana FABI - AFP

Hollywood-Star Angelina Jolie hat Medienberichten zufolge der südukrainischen Stadt Cherson am Mittwoch einen Überraschungsbesuch abgestattet. Wie ukrainische Medien berichteten, besuchte die frühere Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in der Stadt medizinische Einrichtungen, darunter eine Geburtsklinik und ein Kinderkrankenhaus. Der örtliche Behördenvertreter Vitali Bogdanow veröffentlichte im Onlinenetzwerk Facebook ein Foto, das Jolie mit kugelsicherer Weste zeigt.

Textgröße ändern:

Weder die Schauspielerin noch die ukrainische Regierung äußerten sich zunächst zu dem Besuch.

Jolie hatte zwischen 2012 und 2022 das Amt als UNCHR-Sonderbotschafterin inne. Bereits wenige Monate nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges stattete sie der Ukraine 2022 einen Überraschungsbesuch ab.

Damals besuchte die Schauspielerin in einem Krankenhaus in der westukrainischen Stadt Lwiw Kinder, die bei einem Raketenangriff auf den Bahnhof von Kramatorsk verletzt worden waren. Zudem unterhielt sie sich mit Freiwilligen, die psychologische Hilfe für aus anderen Landesteilen nach Lwiw geflüchtete Menschen leisteten.

Die Region Cherson, die Moskau nach eigenen Angaben 2022 annektiert hat, wird teilweise von russischen Streitkräften kontrolliert. In der gleichnamigen Stadt wurden Ende Oktober bei einem russischen Angriff auf ein Kinderkrankenhaus neun Menschen verletzt, darunter vier Kinder.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Trump: Iran wird bei Mordanschlag auf mich "vollständig vernichtet"

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran im Falle eines Mordanschlags auf ihn mit "vollständiger" Vernichtung gedroht. "1000 Raketen sind scharf gemacht und auf die Islamische Republik Iran gerichtet", erklärte Trump am Freitag. "Und Tausende weitere würden unmittelbar folgen, sollte die iranische Regierung ihre weltweit geäußerte Drohung wahr machen, den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika - in diesem Fall mich! - zu ermorden oder einen entsprechenden Versuch zu unternehmen."

Wadephul kündigt gemeinsame Libanon-Initiative mit Frankreich an

Vor dem deutsch-französischen Ministerrat in der kommenden Woche hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) eine gemeinsame Libanon-Initiative angekündigt. "Wir wollen mit Frankreich eine gemeinsame Politik für den Libanon formulieren, um die Chance auf einen Frieden im Nahen und Mittleren Osten zu erhöhen", sagte Wadephul dem "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass sowohl im Iran- als auch im Ukraine-Krieg jetzt ein guter Zeitpunkt für Verhandlungen sei.

Havanna-Syndrom: US-Regierung zahlt Betroffenen erste Entschädigungen

Als Havanna-Syndrom werden erstmals in Kuba aufgetretene mysteriöse Gesundheitsprobleme von US-Botschaftsmitarbeitern bezeichnet - nun hat die Regierung in Washington den ersten Betroffenen Entschädigungen gezahlt. Das Verteidigungsministerium teilte am Freitag mit, es habe Zahlungen in Höhe von fast drei Millionen Dollar (gut 2,6 Millionen Euro) geleistet. Dies seien "die ersten Zahlungen, welche die Regierung im Rahmen des Havanna-Gesetzes vorgenommen hat".

Nach Trump-Drohung verschobene Brücken-Öffnung nach Kanada soll nun stattfinden

Die nach einer Drohung von US-Präsident Donald Trump verschobene Eröffnung einer Brücke nach Kanada soll nun noch in diesem Monat stattfinden. Als neuer Termin für die Inbetriebnahme des milliardenteuren Bauwerks sei der 27. Juli festgelegt worden, teilte am Freitag das kanadische Infrastrukturministerium mit. Ursprünglich hätte die Brücke bereits vor einem Monat eröffnet werden sollen.

Textgröße ändern: