Pallade Veneta - Jugendlicher Islamist in Mainz zu mehr als zwei Jahren Jugendhaft verurteilt

Jugendlicher Islamist in Mainz zu mehr als zwei Jahren Jugendhaft verurteilt


Jugendlicher Islamist in Mainz zu mehr als zwei Jahren Jugendhaft verurteilt
Jugendlicher Islamist in Mainz zu mehr als zwei Jahren Jugendhaft verurteilt / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Das Landgericht Mainz hat einen jugendlichen Islamisten zu zwei Jahren und vier Monaten Jugendhaft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen Terrorismusfinanzierung, des Androhens einer Straftat und des Verbreitens einer Gewaltdarstellung, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag sagte. Wegen des Alters des Angeklagten hatte die Verhandlung abseits der Öffentlichkeit stattgefunden.

Textgröße ändern:

Angeklagt war der Jugendliche aus dem Kreis Mainz-Bingen, weil er sich spätestens seit Anfang 2023 als damals 14-Jähriger im Internet religiös radikalisiert haben soll. Dabei entwickelte er laut Anklage Sympathien und Bewunderung für islamistische, extremistische und terroristische Vereinigungen. Außerdem habe er in sozialen Netzwerken Gewaltvideos und Propaganda der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verbreitet.

Die Taten soll er zwischen März 2023 und November 2024 begangen haben. Der Jugendliche wurde Ende November 2024 festgenommen, weil Hinweise auf den Bau einer Rohrbombe vorlagen. Der Vorwurf der Anschlagsplanung mit selbstgebauten Rohrbomben war nach Abschluss der Ermittlungen jedoch nicht Teil der Anklage. Das Urteil in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt fiel am Mittwoch.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Strafmaßverkündung gegen Hongkonger Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai für Montag angesetzt

Ein Gericht in Hongkong wird am Montag das Strafmaß für den wegen Verstößen gegen das sogenannte Sicherheitsgesetz verurteilten Demokratie-Aktivisten und Verleger Jimmy Lai verkünden. Das teilte die Hongkonger Justiz am Freitag auf ihrer Website mit. Dem 78-Jährigen droht eine lebenslange Haftstrafe.

Atomgespräche zwischen den USA und Iran im Oman

Im Konflikt zwischen dem Iran und den USA treffen sich am Freitag ranghohe Vertreter beider Länder zu Gesprächen im Oman. Die Gespräche finden nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi gegen 10.00 Uhr (Ortszeit, 07.00 Uhr MEZ) in Omans Hauptstadt Maskat statt. Die iranische Delegation wird iranischen Medien zufolge von Araghtschi angeführt, aus den USA werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner erwartet.

Havanna erklärt sich zu Gesprächen mit Washington "ohne Druck" bereit

Nach monatelangen Drohungen aus Washington hat sich die kubanische Regierung zu Gesprächen mit der US-Regierung bereit erklärt. "Kuba ist bereit, mit den USA in einen Dialog zu treten, einen Dialog über jedes Thema", sagte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstag im Staatsfernsehen. Solche Gespräche müssten jedoch "ohne Druck oder Vorbedingungen" stattfinden, betonte er.

Pentagon-Chef Hegseth bleibt Nato-Verteidigungsministertreffen fern

Pentagon-Chef Pete Hegseth wird einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister kommende Woche in Brüssel fernbleiben. Hegseth wird sich bei dem Treffen am 12. Februar von Staatssekretär Elbridge Colby vertreten lassen, wie ein Pentagon-Mitarbeiter am Donnerstag sagte. Ein Grund für Hegseths Fernbleiben wurde nicht genannt.

Textgröße ändern: