Pallade Veneta - Gericht: Propalästinensische Demonstration darf Existenzrecht Israels nicht leugnen

Gericht: Propalästinensische Demonstration darf Existenzrecht Israels nicht leugnen


Gericht: Propalästinensische Demonstration darf Existenzrecht Israels nicht leugnen
Gericht: Propalästinensische Demonstration darf Existenzrecht Israels nicht leugnen / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Eine propalästinensische Demonstration darf das Existenzrecht Israels nicht leugnen. Bei einer für den 22. November geplanten Kundgebung in Düsseldorf sind daher bestimmte Parolen untersagt, wie das Verwaltungsgericht Düsseldorf am Donnerstag entschied. Damit lehnte es einen gegen das Verbot der Parolen durch das Polizeipräsidium Düsseldorf gerichteten Eilantrag des Veranstalters ab. (Az. 18 L 3700/25)

Textgröße ändern:

Laut Beschluss darf weder das Existenzrecht Israels geleugnet noch dürfen Parolen wie "Yalla, Yalla Intifada" oder "From the river to the sea - Palestine will be free" geäußert werden. Eine noch von der Meinungsfreiheit gedeckte Verwendung der Parolen sei nicht ersichtlich, befand das Gericht.

Zwar sei Kritik am Staat Israel sowie seiner Politik und Staatsführung nicht strafbar. Im vorliegenden Fall spreche aber Überwiegendes dafür, dass der unbefangene Beobachter einer propalästinensischen Versammlung während des weiterhin andauernden Konflikts zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas die Leugnung des Existenzrechts Israels sowohl als Angriff gegen die dort lebenden Juden als auch als Aufruf zu Gewalt- und Willkürhandlungen an den in Deutschland lebenden Juden verstehe.

Gegen den Beschluss kann Beschwerde erhoben werden. Über diese würde das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster entscheiden.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Ungarns designierter Regierungschef Magyar bietet Treffen mit Selenskyj im Juni an

Ungarns designierter Regierungschef Peter Magyar hat ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angeboten. Ziel des Treffens sei es, die Situation der ethnischen Ungarn in der westukrainischen Region Transkarpatien zu verbessern, erklärte Magyar am Dienstag im Onlinedienst Facebook. Das Treffen könne Anfang Juni in Berehowe stattfinden, wo mehrheitlich ungarische Einwohner lebten.

Nach Trump-Kritik an Kimmel: Behörde ordnet Überprüfung von ABC-Sendelizenzen an

Nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump an dem Moderator Jimmy Kimmel wegen einer Bemerkung über First Lady Melania Trump hat die US-Medienaufsichtsbehörde FCC eine vorzeitige Überprüfung der Lizenzen des Senders ABC angeordnet. Die FCC forderte Disney am Dienstag auf, den Antrag auf Verlängerung der Sendelizenzen für seinen Sender ABC einzureichen - mehrere Jahre vor dem ursprünglichen Termin. Donald Trump hatte zuvor die Entlassung des Moderators gefordert.

Trump attackiert Merz wegen Kritik am Iran-Krieg: "Er weiß nicht, wovon er spricht!"

US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach dessen Kritik am Vorgehen der USA im Iran-Krieg scharf attackiert. "Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hält es für in Ordnung, wenn der Iran Atomwaffen hat. Er weiß nicht, wovon er spricht!", erklärte Trump am Dienstag auf seiner Onlineplattform Truth Social.

Trump attackiert Merz wegen Iran-Kritik: "Er weiß nicht, wovon er spricht!"

US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach dessen Kritik am Vorgehen der USA im Iran-Krieg scharf attackiert. "Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hält es für in Ordnung, wenn der Iran Atomwaffen hat. Er weiß nicht, wovon er spricht!", erklärte Trump am Dienstag auf seiner Onlineplattform Truth Social.

Textgröße ändern: