Pallade Veneta - Korruption bei Hochwasserschutz auf Philippinen: Hunderttausende fordern Aufklärung

Korruption bei Hochwasserschutz auf Philippinen: Hunderttausende fordern Aufklärung


Korruption bei Hochwasserschutz auf Philippinen: Hunderttausende fordern Aufklärung
Korruption bei Hochwasserschutz auf Philippinen: Hunderttausende fordern Aufklärung / Foto: TED ALJIBE - AFP

Auf den Philippinen sind am Sonntag hunderttausende Menschen aus Protest gegen einen Korruptionsskandal auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Manila forderten die Demonstranten Aufklärung über kriminelle Machenschaften beim Bau von Hochwasserschutzeinrichtungen. Die Protestteilnehmer trugen T-Shirts mit der Aufschrift "Transparenz für eine bessere Demokratie".

Textgröße ändern:

Dutzende Bauunternehmer, Regierungsbeamte und Abgeordnete, unter ihnen der Cousin von Präsident Ferdinand Marcos Jr., werden beschuldigt, für Infrastrukturprojekte vorgesehene Mittel veruntreut zu haben.

Zu der Demonstration aufgerufen hatte die einflussreiche christlichen Religionsgemeinschaft Iglesia ni Cristo. Laut Schätzungen der Polizei nahmen bis zu 500.000 Menschen daran teil.

In der vergangenen Woche hatte ein ehemaliger Abgeordneter, der nach einer Anklage wegen Korruptionsvorwürfen außer Landes geflohen war, behauptet, dass Marcos selbst in den Skandal verwickelt sei. Die Regierung wies dies als "wilde Spekulation" zurück.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Chef der AfD-Jugend interessierte sich früher für die Linkspartei

Der Chef der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland (GD), Jean-Pascal Hohm, hat sich früher für die Linkspartei interessiert. Als Jugendlicher sei er Gast bei Stammtischen der Linken in Brandenburg gewesen, sagte Hohm der "Zeit". Als 16-jähriger Schüler habe er eine linke Landratskandidatin gewählt und sei 2013 zu Treffen der Linkspartei in Rangsdorf gegangen.

US-Comedian Kimmel verteidigt Scherz über "werdende Witwe" Melania Trump

US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel hat die heftige Kritik an seinem Scherz über Melania Trump als "werdende Witwe" entschieden zurückgewiesen. Der in seiner Sendung zwei Tage vor einem mutmaßlichen Anschlagsversuch auf Donald Trump gemachte Witz habe sich "offensichtlich" auf den Altersunterschied zwischen dem US-Präsidenten und seiner Ehefrau bezogen, sagte der Comedian am Montagabend in seiner Show "Jimmy Kimmel Live!".

Gericht bestätigt Rückforderung von fast 600.000 Euro aus Coronatestbetrieb

Der Betreiber einer Coronateststelle aus Dortmund muss einem Gerichtsbeschluss zufolge fast 600.000 Euro aus Testvergütungen zurückzahlen. Der Betreiber habe seine Dokumentationspflichten nicht vollständig erfüllt, teilte das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster am Dienstag mit. Die Zulassung der Berufung gegen ein erstinstanzliches Urteil lehnte das OVG damit ab.

Malische Fluggesellschaft setzt Inlandsflüge aus Sicherheitsgründen aus

Wegen der Angriffe von Dschihadisten und Tuareg-Rebellen in Mali hat die Fluggesellschaft Sky Mali ihre Inlandsflüge in den Norden und in das Zentrum des westafrikanischen Landes eingestellt. Die Flüge von und nach Gao und Mopti seien aus Sicherheitsgründen vorübergehend ausgesetzt, teilte das Unternehmen in der Nacht von Montag auf Dienstag mit.

Textgröße ändern: