Pallade Veneta - Mecklenburg-Vorpommern: AfD wählt Holm zu Kandidat für Ministerpräsidentenamt

Mecklenburg-Vorpommern: AfD wählt Holm zu Kandidat für Ministerpräsidentenamt


Mecklenburg-Vorpommern: AfD wählt Holm zu Kandidat für Ministerpräsidentenamt
Mecklenburg-Vorpommern: AfD wählt Holm zu Kandidat für Ministerpräsidentenamt / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat ihren Kovorsitzenden Leif-Erik Holm zum Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten gewählt. Auf einem Landesparteitag in Demmin erhielt Holm am Samstag nach Parteiangaben die erforderliche Mehrheit der Stimmen. In dem ostdeutschen Bundesland wird am 20. September kommenden Jahres ein neuer Landtag gewählt. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) führt dort derzeit eine rot-rote Koalition mit der Linkspartei.

Textgröße ändern:

Der Wahl von Holm ging ein parteiinterner Machtkampf voraus, er selbst verzichtet auf die formale Spitzenkandidatur. Ihre Landesliste zur Landtagswahl stellt die AfD im Januar auf. Nach internen Absprachen soll dann der Landtagsabgeordnete Enrico Schult auf Platz eins gewählt werden. Holm bewirbt sich als Direktkandidat in jenem Schweriner Wahlkreis, in dem auch Schwesig antreten will.

Eine Umfrage vom September sah die AfD in Mecklenburg-Vorpommern klar als stärkste Kraft. Die Partei lag mit 38 Prozent weit vor der regierenden SPD mit 19 Prozent. Die CDU kam auf 13 Prozent, die Linke auf zwölf Prozent. Die Grünen erreichten fünf Prozent. Die FDP würde aus dem Landesparlament ausscheiden. Das BSW wurde bei sieben Prozent gesehen.

Holm ist seit 2013 mit einer kurzen Unterbrechung einer der Kovorsitzenden der AfD Mecklenburg-Vorpommern, zwischenzeitlich war er auch ein Jahr lang bis 2017 Fraktionsvorsitzender im Landtag. Seit September 2017 ist er Bundestagsabgeordneter.

2023 unterlag Holm in der Stichwahl um das Amt des Schweriner Oberbürgermeisters dem Amtsinhaber Rico Badenschier (SPD), der inzwischen seinen vorzeitigen Rücktritt zu Anfang 2026 ankündigte.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Putin empfängt Irans Außenminister - Teheran legt den USA offenbar neuen Vorschlag vor

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist für Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über ein Ende des Iran-Krieges in Sankt Petersburg eingetroffen. Araghtschi sei am "frühen Montagmorgen" in der zweitgrößten russischen Stadt angekommen, teilte die iranische staatliche Nachrichtenagentur Irna im Onlinedienst Telegram mit. Einem US-Medienbericht zufolge legte Teheran in den stockenden Friedensverhandlungen mit den USA einen neuen Vorschlag vor.

SPD-Verteidigungsexperte glaubt nicht mehr an gemeinsamen europäischen Kampfjet

Der SPD-Verteidigungsexperte Christoph Schmid glaubt nicht mehr an den gemeinsamen europäischen Kampfjet FCAS. "Ich halte es für wenig hilfreich, wenn wir nun weitere Schleifen drehen", sagte Schmid der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). "Schon seit einem knappen Jahr ist eigentlich allen Informierten klar, dass es keine gemeinsame Lösung mit Dassault mehr geben wird."

Nordkorea: Kim unterstreicht Unterstützung für Russlands "heiligen" Ukraine-Krieg

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Pjöngjangs Unterstützung für den "heiligen" Krieg Russlands gegen die Ukraine unterstrichen. Nordkorea "wird wie immer die Politik der Russischen Föderation zur Verteidigung der nationalen Souveränität, der territorialen Integrität und der Sicherheitsinteressen voll und ganz unterstützen", sagte Kim am Sonntag dem russischen Verteidigungsminister Andrej Belousow, der Nordkorea besuchte, wie die nordkoreanische staatliche Nachrichtenagentur (KCNA) am Montag berichtete.

Bundestagsvizepräsidentin Lindholz fordert Ende der Signal-Nutzung von Politikern

Nach dem Angriff mutmaßlich russischer Hacker auf die Kommunikation hochrangiger Politiker hat Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) Bundesregierung und Bundestag aufgefordert, die Nutzung des US-Anbieters Signal einzustellen. Abgeordnete und Verwaltungen sollten vollständig auf den europäischen Messenger-Dienst Wire umsteigen, sagte Lindholz der "Bild" (Montagsausgabe). Dort würden Telefonnummern nicht offengelegt, E-Mail-Adressen seien nicht sichtbar, zudem sei das Sicherheitsniveau "wesentlich höher", sagte Lindholz.

Textgröße ändern: