Pallade Veneta - Pentagon-Untersuchung zu Chat-Affäre: Hegseth brachte Soldaten in Gefahr

Pentagon-Untersuchung zu Chat-Affäre: Hegseth brachte Soldaten in Gefahr


Pentagon-Untersuchung zu Chat-Affäre: Hegseth brachte Soldaten in Gefahr
Pentagon-Untersuchung zu Chat-Affäre: Hegseth brachte Soldaten in Gefahr / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

Der Druck auf US-Verteidigungsminister Pete Hegseth steigt: Gut acht Monate nach der Enthüllung der sogenannten Chatgruppen-Affäre hat eine Pentagon-Untersuchung ergeben, dass der Ressortchef Soldaten mit der unverschlüsselten Weitergabe von Militärgeheimnissen in Gefahr gebracht habe. Laut dem am Donnerstag veröffentlichten Pentagon-Bericht nahm der Minister durch das Nutzen eines persönlichen Handys für Dienstzwecke und das Versenden der vertraulichen Informationen "Schaden für das Personal des Verteidigungsministeriums und für die Einsatzziele" in Kauf.

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Im März war bekannt geworden, dass der frühere Fox-News-Moderator Hegseth im Messengerdienst Signal geheime Informationen über einen Militärschlag gegen die Huthi-Miliz im Jemen geteilt hatte. Zu der Signal-Gruppe war irrtümlich ein Journalist der Zeitschrift "The Atlantic" eingeladen, der die Protokolle veröffentlichte.

In der nun veröffentlichten Untersuchung von Pentagon-Generalinspekteur Steven Stebbins hieß es dazu, Hegseth habe regelwidrig über das "nicht genehmigte, unsichere Netzwerk" Signal kommuniziert. Dabei habe er geheime Militärinformationen über "die Anzahl und die Angriffszeiten bemannter US-Flugzeuge über feindlichem Gebiet" geteilt.

Pentagon-Sprecher Sean Parnell hatte nach Medienberichten über die Untersuchungsergebnisse dagegen von einer "vollständigen Entlastung von Minister Hegseth" gesprochen.

J.Lubrano--PV

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