Pallade Veneta - Macron zu Weihnachtsfeier mit französischen Truppen in den Emiraten

Macron zu Weihnachtsfeier mit französischen Truppen in den Emiraten


Macron zu Weihnachtsfeier mit französischen Truppen in den Emiraten
Macron zu Weihnachtsfeier mit französischen Truppen in den Emiraten / Foto: Ludovic MARIN - AFP

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist zu einem Besuch der französischen Truppen in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen, wo er mit den Soldaten eine Weihnachtsfeier abhalten wollte. Macron, der unter anderen von der französischen Verteidigungsministerin Catherine Vautrin begleitet wurde, landete am Sonntagvormittag in Abu Dhabi, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. In den Emiraten sind mehr als 900 französische Soldaten stationiert.

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Macron besuchte zunächst das kürzlich eröffnete Zayed Nationalmuseum und traf den Präsidenten der Emirate, Scheich Mohammed bin Sayed al Nayhan. Bei den Gesprächen sollte es dem französischen Präsidialamt zufolge um die "Stärkung der strategischen Partnerschaft" zwischen beiden Ländern gehen. Schwerpunkt sollte die Zusammenarbeit bei Sicherheit und Verteidigung sein.

Am Sonntagnachmittag wollte Macron dann eine Ansprache vor den französischen Truppen halten. Dann sollte ein von den Köchen des Elysée-Palastes zubereitetes Weihnachtsessen serviert werden.

Traditionell feiert Frankreichs Präsident Weihnachten mit im Ausland stationierten französischen Truppen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die Emirate, weil "die Region eine Reihe von Krisenherden vereint", erklärte die französische Präsidentschaft.

Frankreich kooperiert mit den Emiraten in mehreren Bereichen - von Künstlicher Intelligenz über Kultur bis hin zum Handel. Der Ölförderstaat ist nach Angaben aus Paris der wichtigste Abnehmer französischer Exporte in der Region.

Paris möchte den Golfstaat zudem zu einer Unterstützung der Bekämpfung des Drogenhandels bewegen. In den Emiraten, insbesondere in Dubai, sollen sich große französische Drogenhändler niedergelassen haben. Die französischen Behörden wollen nach der Ermordung von Mehdi Kessaci, dem Bruder eines Anti-Drogen-Aktivisten, am hellichten Tage in Marseille verstärkt gegen Drogenkriminalität vorgehen.

Am Dienstag hatte Macron angekündigt, die Zusammenarbeit mit denjenigen Ländern zu verstärken, in denen die Anführer von Drogen-Netzwerken sich niedergelassen haben, um die Beschlagnahmung ihrer Vermögen sowie ihre Verhaftung zu erreichen.

B.Fortunato--PV

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