Pallade Veneta - Zentralafrikanische Republik: Präsident Touadéra wiedergewählt

Zentralafrikanische Republik: Präsident Touadéra wiedergewählt


Zentralafrikanische Republik: Präsident Touadéra wiedergewählt
Zentralafrikanische Republik: Präsident Touadéra wiedergewählt / Foto: Annela NIAMOLO - AFP

Der Präsident der Zentralafrikanischen Republik, Faustin-Archange Touadéra, ist nach Angaben der Wahlbehörde wiedergewählt worden. Er habe laut vorläufigem Ergebnis 76,15 Prozent der Stimmen erzielt, erklärte die Wahlbehörde in der Nacht zum Dienstag. 52,43 Prozent der Wähler gaben demnach bei der Wahl Ende Dezember ihre Stimmen ab, bei der auch die Volksvertretungen auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene bestimmt wurden.

Textgröße ändern:

Touadéra war als Favorit in die Präsidentschaftswahl gegangen. Der 68-Jährige machte geltend, dass er das Land in seinen bisherigen zwei Amtszeiten nach einem Bürgerkrieg stabilisiert habe.

Touadéras Wiederwahl 2020 war von Betrugsvorwürfen überschattet gewesen. Kritik erntete er außerdem für die Durchsetzung einer neuen Verfassung im Jahr 2023, die ihm den Verbleib im Amt erlaubt. Ein Teil der Opposition boykottiert die Wahlen und kritisiert sie als Farce.

Die Lage in der Zentralafrikanischen Republik ist instabil, gut zehn Prozent des Staatsgebiets werden nicht von der Regierung kontrolliert. Außerdem leben 71 Prozent der Zentralafrikaner unterhalb der Armutsschwelle, die Arbeitslosenzahlen sind hoch und die Lebenshaltungskosten steigen und bei der Infrastruktur und im Bildungswesen gibt es große Mängel.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

UN-Generaldebatte: Israel weist Macron-Äußerungen über Westjordanland als "grotesk" zurück

Israel hat empört auf die Rede von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron vor der UN-Vollversammlung reagiert, in der er die Lage im Westjordanland angeprangert hatte. Die "groteske Absurdität" von Macrons Äußerungen sei "schockierend", teilte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Dienstag mit. Es bezog sich insbesondere auf Macrons Äußerung, dass die islamistische Palästinenserorganisation Hamas dort "nie" aktiv gewesen sei.

UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet

Bei den Vereinten Nationen in New York wird am Mittwoch die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs fortgesetzt (15.00 Uhr MESZ). Als Redner werden unter anderem der iranische Staatschef Massud Peseschkian erwartet sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Den Auftakt macht der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa.

Marokkaner wählen neues Parlament

Nach einem Wahlkampf mit den zentralen Themen Kaufkraft, Arbeit und soziale Ungleichheit wird in Marokko am Mittwoch ein neues Parlament gewählt. Nach der Wahl der 395 Mitglieder des Repräsentantenhauses kann die stärkste Partei den Regierungschef bestimmen, der von König Mohammed VI. ernannt wird. Der Monarch des nordafrikanischen Landes gibt in strategischen Bereichen den Kurs vor.

Trump gibt neue Gespräche zwischen USA und Iran bekannt - Witkoff "zuversichtlich"

Zwischen Zuckerbrot und Peitsche: US-Präsident Donald Trump hat einen neuen Gesprächsanlauf mit dem Iran bekanntgegeben - nachdem er der Islamischen Republik zuvor erneut mit "Vernichtung" gedroht hatte. Trump sprach am Dienstag in New York von einem "sehr produktiven Treffen". In seiner Rede bei der UN-Generaldebatte hatte er gesagt, der Iran habe die Wahl zwischen "Größe" und "Auslöschung". Am Mittwochvormittag (Ortszeit) soll Irans Präsident Massud Peseschkian vor der UN-Vollversammlung sprechen.

Textgröße ändern: