Pallade Veneta - Nach Anschlag weiterhin knapp 27.000 Haushalte in Berlin ohne Strom

Nach Anschlag weiterhin knapp 27.000 Haushalte in Berlin ohne Strom


Nach Anschlag weiterhin knapp 27.000 Haushalte in Berlin ohne Strom
Nach Anschlag weiterhin knapp 27.000 Haushalte in Berlin ohne Strom / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Nach dem Anschlag mutmaßlicher Linksextremisten auf eine Kabelbrücke sind im Südwesten Berlins weiterhin rund 26.900 Haushalte ohne Strom. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag waren zudem noch 1220 Gewerbebetriebe betroffen. Die Polizei war nach eigenen Angaben im betroffenen Gebiet mit etwa 450 Beamtinnen und Beamten sowie mit vier mobilen Wachen im Einsatz.

Textgröße ändern:

Grund für den großflächigen Stromausfall war ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Teltowkanal, der aller Wahrscheinlichkeit nach auf das Konto von Linksextremisten geht. Ab Samstagfrüh waren zunächst insgesamt 45.000 Haushalte und 2200 Gewerbeeinheiten ohne Strom. Bis Donnerstagnachmittag will der Netzbetreiber Stromnetz Berlin die komplette Stromversorgung wieder herstellen.

Die Polizei stufte ein Bekennerschreiben einer Organisation namens Vulkangruppe als glaubwürdig ein. Bisher ermittelt in dem Fall die Berliner Generalstaatsanwaltschaft. Ob die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen übernimmt, war noch unklar.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

US-Innenminister: Aufmarsch von Rechtsextremen ist Ausdruck von Meinungsfreiheit

Der Aufmarsch einer rechtsextremen Gruppe am 250. Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten ist nach Ansicht der Regierung in Washington ein Ausdruck der Meinungsfreiheit in den USA. Innenminister Doug Burgum sagte am Sonntag im Sender CNN, die Gruppe stünde zwar für nichts, dem er irgendwie zustimmen könnte, aber eines der grundlegenden Prinzipien der USA, "das Demokratie so chaotisch macht", sei die Freiheit, seine Meinung sagen zu dürfen.

Rund 1,5 Millionen Menschen feiern Christopher Street Day in Köln

In Köln haben am Sonntag nach Angaben des Veranstalters rund 1,5 Millionen Menschen den Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Allein für den farbenfrohen Umzug mit rund hundert Festwagen durch die Innenstadt waren rund 60.000 Teilnehmende angemeldet, er wurde von hunderttausenden Schaulustigen und Feiernden gesäumt.

AfD erhebt Machtanspruch und stärkt Doppelspitze - begleitet von Protesten

Mit gestärkter Doppelspitze hat die AfD einen klaren Machtanspruch mit Blick auf die anstehenden Wahlen formuliert. Beim Bundesparteitag in Erfurt bestätigten die Delegierten die beiden Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla am Wochenende im Amt. Beide äußerten das klare Ziel einer Regierungsübernahme nach den anstehenden Landtagswahlen und auch im Bund. Begleitet wurde der Parteitag von massiven Protesten in der thüringischen Landeshauptstadt, die weitgehend friedlich verliefen.

Anti-AfD-Proteste in Erfurt: Positive Polizeibilanz - Bündnis verteidigt Blockaden

Nach dem von Protesten und Blockaden begleiteten AfD-Bundesparteitag in Erfurt hat die Thüringer Polizei eine positive Einsatzbilanz gezogen. Angesichts zehntausender Versammlungsteilnehmer sei das Wochenende "überwiegend friedlich" verlaufen, erklärte die Landespolizeidirektion am Sonntag in Erfurt. Trotz des weitgehend ungestörten Ablaufs des AfD-Bundesparteitags in Erfurt wertete das linke Bündnis "Widersetzen" die Blockaden gegen die Veranstaltung als Erfolg.

Textgröße ändern: