Pallade Veneta - Stromversorgung nach mutmaßlichem Anschlag in Berlin "nahezu wieder hergestellt"

Stromversorgung nach mutmaßlichem Anschlag in Berlin "nahezu wieder hergestellt"


Stromversorgung nach mutmaßlichem Anschlag in Berlin "nahezu wieder hergestellt"
Stromversorgung nach mutmaßlichem Anschlag in Berlin "nahezu wieder hergestellt" / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP

Die Stromversorgung im Südwesten von Berlin ist vier Tage nach dem mutmaßlichen linksextremistischen Anschlag nach Angaben der Netzbetreibers "nahezu wieder hergestellt". Das teilte Stromnetz Berlin am Mittwoch mit. Nach Angaben von Berlins Wirtschafts- und Energiesenatorin Franziska Giffey (SPD) waren am Mittwochnachmittag noch etwa 550 Haushalte und 42 Gewerbebetriebe ohne Strom, die Zahl verringerte sich demnach laufend.

Textgröße ändern:

Nach der Herstellung provisorischer Hochspannungsleitungen am Tatort am Teltowkanal hatte der Stromnetzbetreiber am Mittwochvormittag begonnen, die zuletzt noch etwa 20.000 betroffenen Haushalte und 850 Betriebe wieder zu versorgen. Der Prozess sollte demnach schrittweise verlaufen. Zuvor wurden Menschen aufgefordert, Notstromaggregate abzuschalten und weitere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um mögliche Schäden an Anlagen zu vermeiden.

Bis Mittwochnachmittag seien "wahrscheinlich alle" betroffenen Berliner wieder am Netz, sagte Giffey bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der verantwortlichen Behörden. Die Lage sei damit aber "noch nicht vorbei". Weitere komplizierte Bauarbeiten an einer zweiten Stelle liefen noch und müssten beendet werden, um das Netz endgültig zu stabilisieren. Zudem müsse die teils unterbrochene Heizungsversorgung wieder anlaufen. Das gelte unter anderem für zuletzt noch 3000 Fernwärmekunden.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Polizeibilanz zu Protesten gegen AfD in Erfurt: "Überwiegend friedlich"

Zum Einsatz bei dem von Protesten und Blockaden begleiteten AfD-Bundesparteitag in Erfurt hat die Thüringer Polizei eine positive Bilanz gezogen. Angesichts zehntausender Versammlungsteilnehmer sei das Einsatzwochenende "überwiegend friedlich" verlaufen, teilte die Landespolizeidirektion am Sonntag abschließend in Erfurt mit. Demnach wurden bis Sonntagmittag 65 Straftaten und 13 Ordnungswidrigkeiten erfasst.

Zehntausende Iraner nehmen Abschied von Machthaber Ali Chamenei

Zehntausende Iraner haben am Wochenende Abschied von dem getöteten langjährigen Machthaber Ayatollah Ali Chamenei genommen. Sein Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei fehlte jedoch auch am Sonntag, dem zweiten Tag der offiziellen Trauerfeierlichkeiten in Teheran. Er ist seit dem Tod seines Vaters bei US-israelischen Angriffen am 28. Februar nicht öffentlich in Erscheinung getreten.

Proteste gegen AfD in Erfurt: Linkes Bündnis wertet Blockaden als Erfolg

Trotz des weitgehend ungestörten Ablaufs des AfD-Bundesparteitags in Erfurt hat das linke Bündnis "Widersetzen" die Blockaden und weiteren Protestaktionen gegen die Partei als Erfolg gewertet. "Wir sind gekommen, um den AfD-Parteitag zu verhindern, das ist uns nicht gelungen", sagte Suraj Mailitafi, Sprecher des sich als antifaschistisch verstehenden Bündnisses am Sonntag in Erfurt. Aber jeder Fall, bei dem einem AfD-Mitglied der Weg zur Veranstaltung erschwert worden sei, "war ein Erfolg".

Merz sieht Reformbereitschaft in Deutschland - und kündigt weitere Schritte an

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht nach eigenen Angaben bei den meisten Menschen in Deutschland die Bereitschaft zu Reformen. Es müsse aber "gerecht zugehen, und es muss jeder seinen Beitrag leisten", sagte Merz auf dem Parteitag der CDU Nordrhein-Westfalen. Dort kündigte er auch einen Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch an. Unterdessen sorgte das von der schwarz-roten Koalition am Mittwoch beschlossene Reformpaket weiter für Aufregung - besonders die Pläne zum Vorgehen bei Krankschreibungen riefen Kritik hervor.

Textgröße ändern: