Pallade Veneta - Dänischer Minister: Trump will Grönland "erobern"

Dänischer Minister: Trump will Grönland "erobern"


Dänischer Minister: Trump will Grönland "erobern"
Dänischer Minister: Trump will Grönland "erobern" / Foto: Alessandro RAMPAZZO - AFP

Der Konflikt um Grönland bleibt auch nach einem Krisentreffen in Washington ungelöst. Der dänische Außenminister Lars Lökke Rasmussen sagte am Mittwoch nach einem Gespräch mit US-Vertretern, Präsident Donald Trump wolle Grönland weiterhin "erobern". Dänemark und die USA hätten nach wie vor "unterschiedliche Positionen" in dem Punkt.

Textgröße ändern:

Rasmussen drängte den Nato-Partner USA zu einer "respektvollen Zusammenarbeit". Eine Übernahme Grönlands durch die USA sei absolut nicht notwendig, betonte er. Der dänische Außenminister äußerte sich an der Seite seiner grönländischen Kollegin Vivian Motzfeld nach einem Treffen mit US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio auf dem Gelände des Weißen Hauses.

US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen immer wieder einen US-Besitzanspruch auf Grönland erhoben und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA in der Arktis begründet. Am Mittwoch hatte er bekräftigt, Grönland müsse "in den Händen der Vereinigten Staaten liegen" und erklärt, alles andere sei "inakzeptabel". Bei den europäischen Nato-Partnern löste dies Sorgen um die Zukunft der Verteidigungsallianz aus. Grönland gehört als autonomes Gebiet zu Dänemark, das wie die USA Teil der Nato ist.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Proteste gegen AfD-Parteitag: Veranstalter gehen von 50.000 Teilnehmern aus

Bei Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt sind nach Angaben eines Anti-AfD-Bündnisses mindestens 50.000 Menschen auf die Straße gegangen. "Zehntausende haben sich in Erfurt friedlich, bunt und ungehorsam dem Bundesparteitag der rechtsextremen AfD entgegengestellt", erklärte der geschäftsführende Vorstand der Organisation Campact, Christoph Bautz, am Samstag. Die Erfurter Polizei zählte am frühen Nachmittag rund 31.000 Prostestierende im Stadtgebiet und im Umland.

AfD-Parteitag bestätigt Doppelspitze Weidel-Chrupalla klar im Amt

Alice Weidel und Tino Chrupalla führen die AfD für zwei weitere Jahre. Der AfD-Bundesparteitag in Erfurt bestätigte die Doppelspitze am Samstag klar im Amt. Weidel erhielt beim geheimen Votum der Delegierten 81,3 Prozent der Stimmen - und damit deutlich mehr als der Ko-Vorsitzende Chrupalla, der auf 70,05 Prozent kam. Zuvor warben beide in kämpferischen Reden um die Stimmen der Delegierten. Weidel erhielt von den Delegierten stehenden Applaus.

Kiew dementiert Fall von Kostjantyniwka - Ukrainischer Drohnenangriff auf St. Petersburg

Im Ukraine-Krieg haben Kiew und Moskau am Samstag widersprüchliche Darstellungen zur Lage in der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka im Osten der Ukraine abgegeben. Während die russische Regierung daran festhielt, die Stadt sei von russischen Truppen erobert worden, sprach die Ukraine von einer "Lüge" und meldete weiter laufende Kämpfe. Nach russischen Angaben griff die Ukraine erneut mehr als ein Dutzend russische Regionen mit Drohnen an, darunter St. Petersburg und die Hauptstadt Moskau.

AfD-Doppelspitze im Amt bestätigt - Weidel mit mehr Stimmen als Chrupalla

Der AfD-Bundesparteitag hat die Doppelspitze aus Alice Weidel und Tino Chrupalla für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Weidel erhielt beim geheimen Votum der Delegierten am Samstag auf dem Parteitag in Erfurt 81,3 Prozent der Stimmen - und damit deutlich mehr als der Ko-Vorsitzende Chrupalla, der auf 70,05 Prozent kam. Chrupalla steht seit 2019 an der Spitze der in Teilen rechtsextremen Partei, Weidel seit 2022.

Textgröße ändern: