Pallade Veneta - Kreml: Treffen mit Vertretern der USA und der Ukraine über "Sicherheit" am Freitag

Kreml: Treffen mit Vertretern der USA und der Ukraine über "Sicherheit" am Freitag


Kreml: Treffen mit Vertretern der USA und der Ukraine über "Sicherheit" am Freitag
Kreml: Treffen mit Vertretern der USA und der Ukraine über "Sicherheit" am Freitag / Foto: Alexander KAZAKOV - POOL/AFP

Nach Gesprächen zwischen Russlands Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Gesandten Steve Witkoff in Moskau hat der Kreml für Freitag ein Treffen mit Vertretern der USA und der Ukraine zu "Sicherheitsfragen" angekündigt. Die "trilaterale Arbeitsgruppe" werde sich in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten treffen, sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow vor Journalisten. Das Treffen zwischen Putin und Witkoff sei "in jeder Hinsicht nützlich" gewesen.

Textgröße ändern:

Putin hatte zuvor Witkoff sowie den US-Gesandten Jared Kushner und den Berater des Weißen Hauses, Josh Gruenbaum, für Ukraine-Gespräche in Moskau empfangen. Vor dem Treffen hatte Witkoff erklärt, er gehe nur noch "von einem einzigen Problem" zwischen beiden Seiten aus. Welches Problem dies sei, führte er jedoch nicht aus. Wenige Stunden vor dem Treffen in Moskau hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Einigung mit Washington über Sicherheitsgarantien für die Ukraine bekannt gegeben.

Die Bemühungen um eine diplomatische Beilegung des Konflikts zwischen Moskau und Kiew haben in den vergangenen Monaten Fahrt aufgenommen. Russland, das rund 20 Prozent der Ukraine besetzt hält, dringt auf die vollständige Kontrolle über die östliche Donbass-Region. Kiew hat jedoch davor gewarnt, dass das Abtreten von Gebieten Moskau ermutigen würde. Die Ukraine will kein Friedensabkommen unterzeichnen, das Russland nicht von einem erneuten Angriff abhält.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Konflikt zwischen USA und Iran: Drohungen und auch Signale der Gesprächsbereitschaft

Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben beide Seiten ihre Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Zugleich sandten US-Präsident Donald Trump und die iranische Führung am Wochenende aber auch erneut Drohungen aus. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, warnte für den Fall eines US-Angriffs vor einem "regionalen Krieg". Trump hatte zuvor erneut mit militärischer Gewalt gedroht, sollte Teheran sich nicht auf Verhandlungen über sein Atomprogramm einlassen.

Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Costa Rica begonnen

In Costa Rica haben am Sonntagmorgen (Ortszeit) Präsidentschafts- und Parlamentswahlen begonnen. Zu dem Urnengang aufgerufen waren rund 3,7 Millionen Wahlberechtigte. Favoritin für das höchste Staatsamt ist die rechtsgerichtete Ex-Ministerin Laura Fernández, die ein rigoroses Vorgehen gegen die Drogenkriminalität angekündigt hat. Die 39-jährige Politologin bezeichnet den Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele, als ihr Vorbild. Bukele geht mit eiserner Faust gegen kriminelle Banden vor.

US-Bundesstaat Minnesota scheitert vorerst im Streit um Abschiebe-Razzien vor Gericht

Der US-Bundesstaat Minnesota ist mit einem Eilantrag gegen die rabiaten Abschiebe-Razzien der Einwanderungsbehörde ICE vorerst vor Gericht gescheitert. Eine Bundesrichterin lehnte es am Samstag ab, den ICE-Einsatz per einstweiliger Verfügung zu stoppen - Justizministerin Pam Bondi wertete dies als Bestätigung für die Abschiebepolitik der Regierung. In einem anderen Fall verfügte ein Bundesrichter jedoch, dass ein fünfjähriger Junge und sein aus Ecuador stammender Vater freizulassen sind.

Diplomatische Annäherung: Neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela angekommen

Weniger als einen Monat nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela und der Gefangennahme des linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro haben Washington und Caracas einen weiteren Schritt in ihrer diplomatischen Annäherung getan: Am Samstag traf die neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela, Laura Dogu, in der Hauptstadt Caracas ein. Sie wurde vom venezolanischen Außenminister Yván Gil empfangen. Am Freitag hatte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez eine großangelegte Amnestierung politischer Häftlinge angekündigt.

Textgröße ändern: