Pallade Veneta - Vorläufige Festnahme nach Anschlag auf Haus von Kommunalpolitikerin in Hessen

Vorläufige Festnahme nach Anschlag auf Haus von Kommunalpolitikerin in Hessen


Vorläufige Festnahme nach Anschlag auf Haus von Kommunalpolitikerin in Hessen
Vorläufige Festnahme nach Anschlag auf Haus von Kommunalpolitikerin in Hessen / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Mehr als drei Monate nach einem Anschlag auf das Haus einer Kommunalpolitikerin der Grünen im hessischen Dietzenbach haben Ermittler einen Verdächtigen vorläufig festgenommen. Der Haftbefehl gegen den 36-Jährigen wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt, wie das Hessische Landeskriminalamt am Freitag mitteilte. Der Mann muss nun eine Fußfessel tragen. Gegen ihn wird wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion ermittelt.

Textgröße ändern:

Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in Frankfurt am Main beschlagnahmten die Beamten demnach mutmaßliche Tatkleidung sowie das mutmaßliche Fluchtauto. Die Hintergründe der Tat blieben unklar.

Nach Polizeiangaben hatte es in der Nacht zum 16. Oktober ein lautes Explosionsgeräusch in Dietzenbach gegeben. Von Anwohnern alarmierte Beamte hätten dann eine kaputte Haustür an einem Wohnhaus entdeckt sowie Schmauchspuren, die auf eine Detonation hindeuteten.

Die Sprengkraft sei so groß gewesen, dass das Türblatt erheblich beschädigt wurde. Der Sachschaden wurde auf mehrere tausend Euro geschätzt.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Diplomatische Annäherung: Neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela angekommen

Weniger als einen Monat nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela und der Gefangennahme des linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro haben Washington und Caracas einen weiteren Schritt in ihrer diplomatischen Annäherung getan: Am Samstag traf die neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela, Laura Dogu, in der Hauptstadt Caracas ein. Sie wurde vom venezolanischen Außenminister Yván Gil empfangen. Am Freitag hatte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez eine großangelegte Amnestierung politischer Häftlinge angekündigt.

Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis

Nach der Veröffentlichung weiterer Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein durch das US-Justizministerium ist der britische Ex-Prinz Andrew am Wochenende weiter in Bedrängnis geraten. Unter den freigegebenen Dokumenten ist unter anderem ein Foto, das Andrew auf allen Vieren zeigt, während er sich über eine Frau beugt. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach sich für eine Aussage Andrews vor dem US-Kongress aus.

Selenskyj: Gespräche zwischen Russland, Ukraine und den USA in Abu Dhabi erst am Mittwoch

Die nächste Gesprächsrunde zwischen Kiew, Moskau und Washington über ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf Mittwoch und Donnerstag verschoben worden. "Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest: 4. und 5. Februar in Abu Dhabi", erklärte Selenskyj am Sonntag im Onlinedienst X.

Israel untersagt Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen vorerst Einsätze im Gazastreifen

Israel hat der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) weitere humanitäre Einsätze im Gazastreifen vorerst untersagt. Die Organisation MSF habe es versäumt, eine Liste aller palästinensischen Mitarbeitenden vorzulegen und müsse daher ihre Arbeit im Gazastreifen einstellen, erklärte das Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten am Sonntag. Alle Mitarbeitenden der Organisation sollten das palästinensische Küstengebiet demnach bis zum 28. Februar verlassen.

Textgröße ändern: