Pallade Veneta - Iranisches Staatsfernsehen: Explosion in Hafenstadt am Golf - Ursache unklar

Iranisches Staatsfernsehen: Explosion in Hafenstadt am Golf - Ursache unklar


Iranisches Staatsfernsehen: Explosion in Hafenstadt am Golf - Ursache unklar
Iranisches Staatsfernsehen: Explosion in Hafenstadt am Golf - Ursache unklar / Foto: ATTA KENARE - AFP

In der Hafenstadt Bandar Abbas an der iranischen Golfküste hat es laut einem Bericht des Staatsfernsehens am Samstag eine Explosion gegeben - die Ursache war zunächst unklar. Die Explosion habe sich in einem mehrstöckigen Gebäude ereignet und zu großen Zerstörungen geführt, berichtete das Staatsfernsehen. Der Vorfall ereignete sich inmitten heftiger Spannungen zwischen den USA und dem Iran, US-Präsident Donald Trump hatte erst am Freitag mit neuen Militärangriffen gedroht.

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Nach Angaben des Staatsfernsehens wurden zwei Etagen des Hauses zerstört sowie mehrere Autos und Geschäfte. Rettungskräfte und die Feuerwehr seien im Einsatz. Angaben zur möglichen Ursache der Explosion wurden nicht gemacht.

Der Iran hatte inmitten der Spannungen mit den USA am Samstagmorgen verkündet, dass die Streitkräfte des Landes in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden seien. "Wenn der Feind einen Fehler macht, wird dies zweifellos seine eigene Sicherheit, die Sicherheit der Region und die Sicherheit des zionistischen Regimes gefährden", warnte Armeechef Amir Hatami nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.

Trump hatte zuvor mit neuen US-Militärangriffen gegen das Land gedroht, falls sich Teheran einem neuen Atomabkommen verweigere. Der US-Präsident verwies zudem auf US-Kriegsschiffe, die er in Richtung Iran geschickt habe: "Wir haben eine große Armada, Flotte, nennen Sie es wie sie wollen, die gerade Kurs auf den Iran nimmt, sogar größer als das, was wir in Venezuela hatten", sagte er.

Eine Antwort auf die Frage, ob er einen ähnlichen Militäreinsatz wie in Venezuela plane, falls kein Abkommen mit dem Iran zustande komme, lehnte Trump ab. Anfang Januar hatten US-Spezialkräfte den linksnationalistischen venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro in Caracas gefangengenommen und nach New York gebracht, wo ihm der Prozess gemacht werden soll.

L.Bufalini--PV

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