Pallade Veneta - Ukrainischer Botschafter: Deutschland hat bei Unterstützung Führungsrolle übernommen

Ukrainischer Botschafter: Deutschland hat bei Unterstützung Führungsrolle übernommen


Ukrainischer Botschafter: Deutschland hat bei Unterstützung Führungsrolle übernommen
Ukrainischer Botschafter: Deutschland hat bei Unterstützung Führungsrolle übernommen / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat der ukrainische Botschafter in Deutschland die deutsche Rolle bei der Unterstützung seines Landes gewürdigt. Deutschland habe "die Führungsrolle übernommen, was militärische und wirtschaftliche Unterstützung angeht, und das ist sehr wichtig", sagte Oleksii Makeiev am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Es sei "angekommen, dass dieser Krieg nicht nur die Ukraine bedroht, sondern ganz Europa".

Textgröße ändern:

Russische Raketen und Drohnen könnten bis nach Polen kommen. "Die können auch weiter fliegen", sagte Makeiev. "Da ist es natürlich sehr wichtig, dass man gemeinsam dagegen kämpft." Es sei "wichtig, dass wir Europäer zusammen gegen russische Aggression und gegen russische Gefahr stehen und handeln".

Der Botschafter verwies darauf, dass die Ukraine auch Deutschland helfen wolle. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz war vereinbart worden, dass ukrainische Militärausbilder das deutsche Heer bei der Ausbildung unterstützen sollen. "Unsere Erfahrungen aus dieser Kriegsführung sind absolut einmalig und das stellen wir sehr gern zur Verfügung", sagte Makeiev.

Er betonte, dass sein Land bereit sei zu Friedensverhandlungen, "aber Moskau und Russland zeigen sich überhaupt nicht bereit und spielen auf Zeit." Russland müsse "zu diesem Frieden gezwungen werden, zum Verhandlungstisch". Mit wirtschaftlichen Sanktionen, mehr militärischen Hilfen, mit dem Abfangen "von russischen tödlichen Raketen und Drohnen über unserem Territorium können die Europäer und kann auch Deutschland uns helfen".

Der Beginn des russischen Überfalls auf die gesamte Ukraine jährt sich am Dienstag zum vierten Mal. In der Nacht zu Montag wurden bei einer russischen Angriffswelle auf mehrere ukrainische Regionen mindestens drei Menschen getötet. Am Sonntag waren bei massiven Angriffen auf das Land ein Mensch getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden.

C.Conti--PV

Empfohlen

UN-Generaldebatte beginnt: Trump spricht vor Staats- und Regierungschefs

Bei den Vereinten Nationen in New York beginnt am Dienstag die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs (15.00 Uhr MESZ). Als einer der ersten Redner will sich US-Präsident Donald Trump an die Vertreter der insgesamt 193 UN-Mitgliedstaaten richten. Vergangenes Jahr hatte Trump die UNO frontal angegriffen und ihr unter anderem Versagen bei der Friedensstiftung unterstellt.

Selenskyj trifft Trump in New York

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will sich am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump in New York treffen. Die Begegnung soll am Nachmittag am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung stattfinden. Selenskyj hatte am Sonntag mit Trump telefoniert und anschließend erklärt, es gebe eine "diplomatische Dynamik" in den Bemühungen um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs.

Große US-Sender schränken aus Protest gegen CNN-Hausverbot Trump-Berichterstattung ein

Aus Protest gegen die Hausverbote für den US-Sender CNN und andere Medien im Weißen Haus haben vier große Fernsehsender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst eingeschränkt. Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten. Das Weiße Haus startete derweil einen eigenen Streamingkanal namens Trump TV.

Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach eigenen Worten ein "konstruktives" Gespräche mit US-Präsident Donald Trump über die Lage in der Ukraine geführt. "Ein weiteres Thema, über das wir sprachen, war die Lage im Roten Meer", sagte Macron am Montag nach dem Treffen mit Trump in New York Journalisten. "Wir hatten eine sehr gute Unterredung. Sie war sehr konstruktiv."

Textgröße ändern: