Pallade Veneta - Iranerin in Paris wegen Terror-Verherrlichung zu einem Jahr Haft verurteilt

Iranerin in Paris wegen Terror-Verherrlichung zu einem Jahr Haft verurteilt


Iranerin in Paris wegen Terror-Verherrlichung zu einem Jahr Haft verurteilt
Iranerin in Paris wegen Terror-Verherrlichung zu einem Jahr Haft verurteilt / Foto: STEPHANE DE SAKUTIN - AFP/Archiv

Wegen Verherrlichung von Terrorakten ist eine Iranerin in Paris zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Paris verhängte am Donnerstag zudem ein dauerhaftes Aufenthaltsverbot gegen die 39-jährige Mahdieh Esfandiari. Es wird erwartet, dass Esfandiari gegen zwei seit mehr als dreieinhalb Jahren im Iran festgehaltene Franzosen ausgetauscht wird.

Textgröße ändern:

Die seit 2018 in Frankreich lebende Esfandiari war im vergangenen Jahr festgenommen worden, nachdem sie in Onlinediensten unter anderem positive Kommentare zum Überfall der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 veröffentlicht hatte. Die 39-Jährige wies die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurück. Ihr Anwalt kündigte Berufung gegen das Urteil an.

Die iranischen Behörden hatten vor Prozessbeginn Interesse bekundet, Esfandiari nach Abschluss des Gerichtsverfahrens gegen die beiden in Teheran festgehaltenen Franzosen Cécile Kohler und Jacques Paris auszutauschen.

Kohler und Paris waren im Mai 2022 während einer Iran-Reise wegen Spionagevorwürfen festgenommen worden. Anfang November kamen sie nach dreieinhalbjähriger Haft unter Auflagen frei. Sie halten sich seitdem in der französischen Botschaft in Teheran auf. Beide waren zu langen Haftstrafen verurteilt worden - Kohler zu 20 Jahren und Paris zu 17 Jahren Gefängnis. Die französische Regierung stuft die beiden als "Staatsgeiseln" des Iran ein, die dieser als Faustpfand für Verhandlungen nutze.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Große US-Sender schränken aus Protest gegen CNN-Hausverbot Trump-Berichterstattung ein

Aus Protest gegen die Hausverbote für den US-Sender CNN und andere Medien im Weißen Haus haben vier große Fernsehsender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst eingeschränkt. Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten. Das Weiße Haus startete derweil einen eigenen Streamingkanal namens Trump TV.

Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach eigenen Worten ein "konstruktives" Gespräche mit US-Präsident Donald Trump über die Lage in der Ukraine geführt. "Ein weiteres Thema, über das wir sprachen, war die Lage im Roten Meer", sagte Macron am Montag nach dem Treffen mit Trump in New York Journalisten. "Wir hatten eine sehr gute Unterredung. Sie war sehr konstruktiv."

Kallas dringt auf Aufrechterhalten von EU-Sanktionen gegen Russland

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die EU-Mitgliedstaaten zu einem Aufrechterhalten ihrer Sanktionen gegen Russland aufgefordert. "Wir brauchen diese Stabilität, dass die Sanktionen für längere Zeit bestehen bleiben", sagte Kallas am Montagabend vor Journalisten in New York. EU-Diplomaten hatten zuvor mitgeteilt, dass die EU es vorerst nicht geschafft habe, eine grundsätzliche Einigung auf die Aufhebung ihrer Sanktionen gegen zwei russische Oligarchen zu bestätigen.

Nach Trumps "Sabotage"-Vorwurf: UNO überprüft Rolltreppe und Teleprompter

Nach wütenden Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über eine angebliche technische "Sabotage" seines Auftritts bei der UN-Generaldebatte im vergangenen Jahr wollen die Vereinten Nationen ein neuerliches Debakel verhindern: Vor Trumps Rede am Dienstag sei eine Rolltreppe im New Yorker UN-Hauptsitz "überprüft und noch einmal überprüft worden", sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, am Montag.

Textgröße ändern: