Pallade Veneta - "Das wäre Zeitverschwendung": Trump erwägt derzeit keine US-Bodentruppen im Iran

"Das wäre Zeitverschwendung": Trump erwägt derzeit keine US-Bodentruppen im Iran


"Das wäre Zeitverschwendung": Trump erwägt derzeit keine US-Bodentruppen im Iran
"Das wäre Zeitverschwendung": Trump erwägt derzeit keine US-Bodentruppen im Iran / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

US-Präsident Donald Trump erwägt derzeit nach eigenen Angaben keine Entsendung von US-Bodentruppen in den Iran. "Das wäre Zeitverschwendung", sagte Trump dem US-Sender NBC am Donnerstag (Ortszeit) in einem Telefoninterview. "Sie haben alles verloren. Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können."

Textgröße ändern:

Die Äußerung des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi, wonach Teheran vorbereitet sei auf eine Bodenoffensive durch die USA oder Israel, bezeichnete Trump als "verschwendeten Kommentar".

Trump sagte jedoch, er würde eine Offensive iranisch-kurdischer Kämpfer befürworten. "Ich finde es wundervoll, dass sie das tun wollen, ich wäre voll dafür", sagte er.

Mehrere US-Medien hatten berichtet, dass die USA kurdische Milizen mit Waffen unterstützen wollen, um einen Aufstand im Iran zu provozieren. Dies wurde vom Weißen Haus dementiert.

Die USA und Israel hatten am vergangenen Samstag massive Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Einrichtungen in der Golfregion.

Trump deutete derweil ein Vorgehen mit Blick auf das kommunistisch regierte Kuba nach dem Iran-Krieg an, gegen das die USA bereits eine Ölblockade verhängt haben. "Wir wollen zuerst dieses Problem lösen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie und viele andere unglaubliche Menschen nach Kuba zurückkehren werden", sagte er bei einem Empfang im Weißen Haus. An US-Außenminister Marco Rubio - Sohn kubanischer Einwanderer - gerichtet fügte Trump hinzu: "Du hast fantastische Arbeit für ein Land namens Kuba geleistet."

In Kuba gibt es Befürchtungen, dass das Land als nächstes von Trumps Interventionen im Ausland betroffen sein könnte. Sowohl Trump als auch Rubio haben kein Geheimnis daraus gemacht, das sie einen Wechsel der Führung in Havanna wollen.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Chamenei zeigt sich im Iran-Krieg siegesgewiss - Medien: USA schicken weitere Soldaten

Nach drei Wochen Iran-Krieg hat sich der neue oberste Führer der Islamischen Republik siegesgewiss gezeigt. Die Feinde des Iran würden "besiegt", erklärte Modschtaba Chamenei am Freitag in einer schriftlichen Botschaft - er trat erneut nicht persönlich auf. Der Iran setzte seine Vergeltungsangriffe in der Golfregion fort. Die USA und Israel griffen ihrerseits erneut Ziele im Iran an. Unterdessen berichteten Medien von der Verlegung tausender zusätzlicher US-Soldaten in die Region.

Iran-Krieg: Geschoss schlägt in Jerusalemer Altstadt nahe heiliger Stätten ein

In der Altstadt von Jerusalem ist am Freitag ein Geschoss eingeschlagen. Trümmer einer Angriffs- oder Abfangrakete gingen in der Nähe der Stadtmauer und der heiligen Stätten nieder, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Eine Explosion hinterließ einen Krater in einem Hang. Zuvor hatten die israelischen Behörden vor iranischen Raketen gewarnt. Polizisten und Soldaten riegelten den Einschlagsort ab, nachdem mehrere laute Explosionen das Zentrum von Jerusalem erschüttert hatten.

Einschlag von Geschoss im jüdischen Viertel der Altstadt von Jerusalem

Im jüdischen Viertel der Altstadt von Jerusalem ist am Freitag ein Geschoss eingeschlagen. Trümmer einer Angriffs- oder Abfangrakete gingen in der Nähe der Stadtmauer und der heiligen Stätten nieder, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Zuvor hatten die israelischen Behörden vor iranischen Raketen gewarnt. Kurz darauf erschütterten zwei starke Explosionen den Himmel über Jerusalem, gefolgt von einem starken Einschlag am Boden.

Neue schriftliche Botschaft Modschtaba Chameneis: Irans Feinde werden "besiegt"

Nach den Worten des neuen obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei werden die Feinde der Islamischen Republik im Iran-Krieg "besiegt". In einer schriftlichen Botschaft Chameneis zum persischen Neujahrfest Nowruz am Freitag hieß es: "In diesem Moment, wegen der besonderen Einheit, die sich zwischen euch, unseren Landsleuten, gebildet hat – trotz aller Unterschiede bei religiöser, intellektueller, kultureller und politischer Herkunft –, ist der Feind besiegt worden."

Textgröße ändern: