Pallade Veneta - Mindestens vier Tote nach israelischem Angriff auf Hotel in Beirut

Mindestens vier Tote nach israelischem Angriff auf Hotel in Beirut


Mindestens vier Tote nach israelischem Angriff auf Hotel in Beirut
Mindestens vier Tote nach israelischem Angriff auf Hotel in Beirut / Foto: Ibrahim AMRO - AFP

Bei einem israelischen Angriff auf ein Hotel in Beirut sind libanesischen Angaben zufolge mindestens vier Menschen getötet worden. Ein israelischer Luftangriff habe das Stadtzentrum von Beirut getroffen, wobei auf "ein Hotelzimmer" gezielt worden sei, erklärte das Gesundheitsministerium am Sonntag. Dabei seien mindestens vier Menschen getötet und zehn weitere Menschen verletzt worden.

Textgröße ändern:

Die israelische Armee hatte zuvor angekündigt, sie habe "eine weitere Angriffswelle in Beirut gestartet". Dabei ziele sie auf die südlichen Vororte der Hauptstadt, die eine Hochburg der pro-iranischen Hisbollah-Miliz seien.

Später erklärte die Armee, sie habe einen "präzisen Angriff" in Beirut ausgeführt, der sich gegen "wichtige Kommandeure" der Al-Kuds-Brigaden - dem Arm der Revolutionsgarden im Ausland - richtete. die Kommandeure hätten "Terroranschläge gegen den Staat Israel und seine Zivilbevölkerung" geplant, hieß es weiter.

Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP sah in dem Hotel im Beiruter Stadtteil Raoucheh einen Raum im vierten Stock mit zerbrochenen Fensterscheiben und verkohlten Wänden. Sicherheitskräfte waren im Einsatz, dutzende Gäste flohen in Panik mit ihrem Gepäck aus dem Hotel, berichtete der Fotograf. Der am Meer gelegene Stadtteil Raoucheh ist bei Touristen beliebt und war bisher von israelischen Angriffen verschont geblieben.

Seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran vor einer Woche, bei denen der oberste iranische Führer Ayatollah Ali Chamenei getötet wurde, ist auch der Konflikt zwischen der pro-iranischen Hisbollah im Libanon und der israelischen Armee wieder eskaliert.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Kommunalwahl in Frankreich: Präsident Macron bestreitet Einmischung

Kurz vor der zweiten Runde der Kommunalwahlen in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron eine Einmischung zugunsten der konservativen Pariser Kandidatin, Ex-Kulturministerin Rachida Dati, bestritten. "Anonyme Gerüchte ohne Beweise sollten nicht als Information verbreitet werden", schrieb das Präsidialamt am Freitag im Onlinedienst X als Kommentar zu einem Artikel der Tageszeitung "Le Monde".

Schlagabtausch zur Kulturfreiheit: Linke und Grüne gehen mit Weimer ins Gericht

Harter Schlagabtausch zur Kulturpolitik im Bundestag: Nach dem Wirbel um den Ausschluss von Buchhandlungen von einer Preisvergabe sind Linke und Grüne am Freitag hart mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) ins Gericht gegangen. Abgeordnete beider Fraktionen stellten Weimers Amtsverständis in Frage und forderten seinen Rücktritt. Union und AfD warfen ihnen im Gegenzug Doppelmoral in der Frage vor, wie weit Kunst gehen darf.

Trump nennt Nato-Verbündete "Feiglinge"

Wegen ihrer Haltung im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump die Nato-Verbündeten als "Feiglinge" beschimpft. Trump schrieb am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social, die Partner beschwerten sich im Iran-Krieg über die hohen Ölpreise, wollten aber nicht helfen, die Straße von Hormus zu öffnen. Dabei sei dies "ein einfacher militärischer Schritt" mit "geringem Risiko".

Vorläufiges Endergebnis: CDU gewinnt Kommunalwahl in Hessen vor SPD und AfD

Die CDU hat die Kommunalwahl in Hessen am vergangenen Sonntag deutlich vor der SPD und der AfD gewonnen. Laut vorläufigem Endergebnis erreichte die CDU 29,8 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 1,3 Prozentpunkte mehr als bei der Kommunalwahl 2021. Zweitstärkste Kraft wurde die SPD mit 20,8 Prozent, was einen Verlust von 3,2 Prozentpunkten bedeutete.

Textgröße ändern: