Pallade Veneta - Frühere Regierungschefs Bennett und Lapid bündeln Kräfte gegen Netanjahu in Israel

Frühere Regierungschefs Bennett und Lapid bündeln Kräfte gegen Netanjahu in Israel


Frühere Regierungschefs Bennett und Lapid bündeln Kräfte gegen Netanjahu in Israel
Frühere Regierungschefs Bennett und Lapid bündeln Kräfte gegen Netanjahu in Israel / Foto: Maya Alleruzzo - POOL/AFP/Archiv

Die früheren israelischen Regierungschefs Naftali Bennett und Jair Lapid wollen ihre Kräfte bündeln, um den derzeitigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der Parlamentswahl im Herbst abzulösen. "Heute Abend tun wir uns zusammen und gründen die Partei Bejahad (Zusammen)", verkündete der Konservative Bennett am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem linken Oppositionsführer Lapid.

Textgröße ändern:

"Bennett ist ein Politiker der Rechten, aber ein ehrlicher, und zwischen uns gibt es Vertrauen", sagte Lapid bei der Pressekonferenz. Bennett und Lapid sind beide scharfe Kritiker Netanjahus. Sie hatten bereits 2021 eine Koalitionsregierung gebildet, die jedoch Ende 2022 von der heutigen rechtsnationalistischen Regierung unter Netanjahu abgelöst wurde.

In Israel muss bis spätestens Ende Oktober die nächste Parlamentswahl stattfinden. Laut Meinungsumfragen ist Bennett der chancenreichste Kandidat gegen Netanjahu. Netanjahu will erneut als Spitzenkandidat seiner rechten Likud-Partei antreten. Insgesamt war er mit mehreren Unterbrechungen mehr als 18 Jahre lang Regierungschef.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Zehnter Jahrestag des Brexit-Referendums in Großbritannien

Am Dienstag jährt sich das Brexit-Referendum in Großbritannien zum zehnten Mal. Am 23. Juni 2016 hatte eine knappe Mehrheit von 51,9 Prozent der Teilnehmenden für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gestimmt. Vollzogen wurde der Austritt dann Ende Januar 2020, Anfang 2021 verließ Großbritannien nach einer Übergangsphase die Zollunion und den EU-Binnenmarkt.

Bundeskanzler Merz empfängt senegalesischen Präsidenten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Dienstag den senegalesischen Präsidenten Bassirou Diomaye Faye. Nach einer Begrüßung mit militärischen Ehren (12.00 Uhr) ist ein Gespräch im Kanzleramt geplant. Themen sind nach Angaben der Bundesregierung unter anderem der Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die Lage in der Sahelregion und geopolitische Fragen.

Streit über Rundfunkbeitrag: Karlsruhe verhandelt Beschwerden von ARD und ZDF

Am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geht es am Dienstag (10.00 Uhr) um den Rundfunkbeitrag. ARD und ZDF reichten Verfassungsbeschwerden ein, weil der Beitrag 2025 nicht erhöht wurde, obwohl die zuständige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eine Erhöhung empfahl. Sie sehen die Rundfunkfreiheit verletzt. (Az. 1 BvR 2524/24 und 1 BvR 2525/24)

Wahl von neuem Regierungschef in Rumänien gescheitert - Politische Krise verschärft

Das Parlament in Rumänien hat die Wahl des pro-westlichen Politikers Adrian Vestea zum neuen Regierungschef verweigert - und die politische Krise in dem EU- und Nato-Staat damit nochmals verschärft. Der von Präsident Nicusor Dan für den Posten nominierte Vestea erhielt am Montagabend von beiden Kammern des Parlaments in Bukarest nur 189 Stimmen - für seine Wahl nötig gewesen wären 233 Stimmen.

Textgröße ändern: