Pallade Veneta - Israelischer Soldat im Südlibanon getötet - Beirut meldet 14 Tote bei Angriffen

Israelischer Soldat im Südlibanon getötet - Beirut meldet 14 Tote bei Angriffen


Israelischer Soldat im Südlibanon getötet - Beirut meldet 14 Tote bei Angriffen
Israelischer Soldat im Südlibanon getötet - Beirut meldet 14 Tote bei Angriffen / Foto: - - AFP

Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist nach Angaben der israelischen Armee ein israelischer Soldat getötet worden. Fünf weitere Soldaten und ein Offizier seien verletzt worden, vier von ihnen schwer, erklärte ein Militärsprecher am Sonntag.

Textgröße ändern:

Das libanesische Gesundheitsministerium meldete derweil 14 Tote bei israelischen Angriffen am Sonntag. Es handelte sich um die meisten Todesopfer an einem Tag seit dem Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon am 17. April. Die Feuerpause war am vergangenen Donnerstag um drei Wochen verlängert worden.

Unter den Toten waren nach Angaben aus Beirut zwei Kinder und zwei Frauen. Zudem seien 37 weitere Menschen verletzt worden. Damit stieg die Zahl der Todesopfer bei israelischen Angriffen im Libanon seit Beginn der Waffenruhe auf mindestens 36, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf der Grundlage von Zahlen des libanesischen Gesundheitsministeriums ergab.

Der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge griffen israelische Kampfflugzeuge das Dorf Kfar Tibnit an. Bei einem Angriff auf das Dorf Sautar al-Scharkijah wurden eine Moschee und ein weiteres religiöses Gebäude zerstört. Zudem griff die israelische Armee NNA zufolge weitere Dörfer in der Nähe der Grenze zwischen beiden Ländern an.

Die israelische Armee erklärte ihrerseits, sie habe "Raketen abfeuernde Terrorzellen und Waffenlager" angegriffen, nachdem zuvor "Artillerie- und Luftangriffe auf Terroristen und militärische Infrastrukturanlagen" ausgeführt worden seien.

Israel behält sich trotz der Waffenruhe vor, weiterhin gegen "geplante, unmittelbar bevorstehende oder laufende Angriffe" der pro-iranischen Hisbollah-Miliz vorzugehen und greift immer wieder Ziele im Süden des Libanon an.

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ali Chamenei feuerte die von Teheran unterstützte Hisbollah Raketen auf Israel ab. Israel flog daraufhin massive Angriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze. Seit Beginn des Krieges im Libanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 2500 Menschen bei israelischen Angriffen getötet und mehr als 7700 weitere verletzt worden.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Ex-US-Präsident Obama verurteilt Schüsse am Rande von Dinner mit Trump

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat die Schüsse am Rande einer Gala-Veranstaltung mit US-Präsident Donald Trump verurteilt. "Auch wenn wir die Details des Motivs hinter den Schüssen beim gestrigen Dinner der White-House-Korrespondenten noch nicht kennen, liegt es in der Verantwortung von uns allen, die Vorstellung zurückzuweisen, dass Gewalt irgendeinen Platz in unserer Demokratie hat", erklärte Obama am Sonntag (Ortszeit) im Onlinedienst X.

Dritter deutlicher Anstieg in Folge: Militärausgaben in Deutschland steigen um 24 Prozent

Deutschlands Rüstungsausgaben sind im vergangenen Jahr um mehr als ein Fünftel in die Höhe geschnellt. Die Bundesrepublik gab 2025 insgesamt 24 Prozent mehr für Rüstung aus als im Vorjahr, wie aus dem am Montag veröffentlichten Bericht des Internationalen Stockholmer Friedensforschungsinstituts (Sipri) hervorgeht. Die Ausgaben beliefen sich demnach auf 97 Milliarden Euro. Es war das dritte Jahr mit einem zweistelligen prozentualen Anstieg der Ausgaben in Deutschland in Folge. Deutschland hatte damit 2025 die viertgrößten Rüstungsausgaben der Welt.

Frühere Regierungschefs Bennett und Lapid bündeln Kräfte gegen Netanjahu in Israel

Die früheren israelischen Regierungschefs Naftali Bennett und Jair Lapid wollen ihre Kräfte bündeln, um den derzeitigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der Parlamentswahl im Herbst abzulösen. "Heute Abend tun wir uns zusammen und gründen die Partei Bejahad (Zusammen)", verkündete der Konservative Bennett am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem linken Oppositionsführer Lapid.

Charles III. "erleichtert" über Trumps Unversehrtheit - USA-Besuch startet planmäßig

Der britische König Charles III. hat sich kurz vor seinem geplanten Staatsbesuch in den USA "sehr erleichtert" darüber gezeigt, dass US-Präsident Donald Trump bei den Schüssen am Rande des traditionellen Korrespondenten-Dinners in Washington unverletzt geblieben ist. Die am Montag startende Reise des Monarchen in die US-Hauptstadt werde wie geplant stattfinden, erklärte der Buckingham-Palast am Sonntagabend.

Textgröße ändern: