Pallade Veneta - Rund 200 Aktivisten dringen auf Kraftwerksgelände in Gelsenkirchen ein

Rund 200 Aktivisten dringen auf Kraftwerksgelände in Gelsenkirchen ein


Rund 200 Aktivisten dringen auf Kraftwerksgelände in Gelsenkirchen ein
Rund 200 Aktivisten dringen auf Kraftwerksgelände in Gelsenkirchen ein / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Rund 200 Aktivisten sind am Freitag auf das Gelände des Kraftwerks Scholven in Gelsenkirchen eingedrungen. Wie die örtliche Polizei mitteilte, steht die Aktion offenbar in Verbindung mit dem Aktionstag des Klimacamps in Hamm. Eine Polizeisprecherin beschrieb die Lage vor Ort als "ruhig". Die Aktivisten hielten sich demnach auf dem Gelände auf und saßen dort teils auf dem Boden. Der Einsatz dauerte zunächst an.

Textgröße ändern:

Die Polizei prüfte mögliche Verstöße und Straftaten und stimmte weitere Maßnahmen ab, wie es hieß. Die Beamten waren demnach mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um die Lage vor Ort abzusichern. Im Fokus stand dabei das Kraftwerk Scholven als Teil der kritischen Infrastruktur.

Am Freitag war es auch in Mülheim an der Ruhr zu Aktionen von Klimaaktivisten gekommen. Dort blockierten laut Dortmunder Polizei rund 120 Aktivisten die Zufahrt eines Stahlwerks. Zudem verschafften sich etwa 100 Menschen Zutritt zum Gelände eines metallverarbeitenden Betriebs, wo sie sich im Bereich von Gleisanlagen und auf einem Werksgebäude aufhielten.

Das Klimacamp in Hamm läuft noch bis Dienstag im Lippepark, einem früheren Zechegelände. Die Protestaktion richtet sich nach Angaben der Klimaaktivisten gegen den von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geplanten Ausbau neuer Gaskraftwerke.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Washington: Blauer Anstrich des von Trump renovierten Wasserbeckens blättert bereits

Abblätternde blaue Farbe und hartnäckige Algen: Im kürzlich von US-Präsident Donald Trump renovierten Wasserbecken am Lincoln-Denkmal in Washington hat das Wasser dank abgeplatzter Farbpartikel und Algen eine sumpfig-grüne Färbung angenommen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Freitag (Ortszeit) beobachtete. Über die gesamte Fläche des 610 Meter langen Beckens waren demnach im Wasser schwimmende blaue Farbpartikel zu sehen, während Arbeiter versuchten, die Farbreste zusammen mit Algen aus dem Becken zu entfernen.

81. Geburtstag unter Hausarrest in Myanmar: UNO fordert Freilassung von Suu Kyi

Anlässlich des 81. Geburtstags der in Myanmar inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi haben die Vereinten Nationen zu deren Freilassung aufgerufen. "Seit Jahren gibt es keine unabhängigen, überprüfbaren Berichte über die Lebensumstände" der ehemaligen de-Facto-Regierungschefin des Landes, erklärte die UN-Sondergesandte für Myanmar, Julie Bishop, am Freitag in New York (Ortszeit). "Heute, an ihrem 81. Geburtstag, fordere ich dringend dazu auf, sich mir anzuschließen und ihre Freilassung zu fordern."

Umfrage: Mehrheit der Deutschen sieht Ausbau von Rechenzentren kritisch

Rund drei von vier Menschen in Deutschland stehen dem Neubau von Rechenzentren skeptisch gegenüber. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts Yougov im Auftrag der "Welt am Sonntag" (Samstagsausgabe). 72 Prozent der Befragte äußerten demnach konkrete Sorgen im Zusammenhang mit Ausbauprojekten von Rechenzentren. Bedenken über steigenden Stromverbrauch, möglichen Auswirkungen der Anlagen auf die Strompreise und zum Wasserverbrauch für die Kühlung der Rechner wurden dabei besonders häufig genannt.

Washington kritisiert Wirtschaftsreformen auf Kuba als "oberflächlich"

Nach dem Beschluss von umfassenden Wirtschaftsreformen auf Kuba hat das US-Außenministerium deutliche Kritik an den Maßnahmen geübt. Das am Vortag vom Parlament in Havanna beschlossene Reformpaket sei "bescheiden, längst überfällig und letztlich ein oberflächliches Rauchzeichen" der kubanischen Führung, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums der Nachrichtenagentur AFP am Freitag (Ortszeit). Washington betrachte die Reformen lediglich als "Teil des Handbuchs der Diktatur".

Textgröße ändern: