Pallade Veneta - Putin: Ukraine will Russen mit Drohnenangriffen "spalten"

Putin: Ukraine will Russen mit Drohnenangriffen "spalten"


Putin: Ukraine will Russen mit Drohnenangriffen "spalten"
Putin: Ukraine will Russen mit Drohnenangriffen "spalten" / Foto: Viacheslav PROKOFIEV - POOL/AFP

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der Ukraine vorgeworfen, sein Land mit den zunehmenden Drohnenangriffen "spalten" zu wollen. Außerdem wolle Kiew damit "Verwirrung stiften und wirtschaftlichen Schaden anrichten", sagte Putin am Freitag bei einem Treffen mit russischen Soldaten im Kreml. "Aber es wird ihnen nicht gelingen", fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Zuvor hatte die ukrainische Armee erklärt, mehrere Ziele in Russland attackiert zu haben, die weit von der Ukraine entfernt liegen, darunter eine Ölraffinerie in der Region Tatarstan. Russischen Angaben zufolge wurde bei Drohnenangriffen in Tatarstan ein Wohngebäude in der Industriestadt Nischnekamsk getroffen. Dabei seien vier Menschen verletzt worden, teilte der dortige Bürgermeister Radmir Beljajew im Onlinedienst Telegram mit.

Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte unterdessen, dass am Freitag etwa ein Dutzend Drohnen in der Hauptstadtregion abgefangen worden seien.

Putin räumte ein, dass die ukrainischen Luftangriffe der jüngsten Zeit "wirtschaftlichen Schaden" verursacht hätten. Die betroffenen Einrichtungen hätten aber "schnell wiederhergestellt" werden können. Ferner forderte der Kreml-Chef, dass die Luftabwehr in Moskau verstärkt werden müsse.

Die Ukraine hatte in den vergangenen Monaten ihre Drohnenangriffe immer tiefer in das russische Staatsgebiet ausgeweitet und dabei unter anderem Ölraffinerien und Häfen beschossen. Kiew rechtfertigt die Angriffe als Vergeltung für den andauernden Beschuss der Ukraine durch die russische Armee.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Ex-US-Präsidenten und Merkel bei Eröffnung von Obama-Center - Trump fehlt

Zur Eröffnung des Obama-Centers in Chicago haben sich zahlreiche US-Stars, Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) und sämtliche Ex-US-Präsidenten die Ehre gegeben - Amtsinhaber Donald Trump blieb der Zeremonie am Donnerstag aber fern. An der Einweihung des Obama Presidential Center, das sich dem Leben und politischen Wirken von Ex-Präsident Barack Obama widmet, nahmen US-Showgrößen wie die Musiker Stevie Wonder und Bruce Springsteen, Regisseur Steven Spielberg und Hollywoodstar Tom Hanks teil.

EU-Staaten hoffen nach Iran-Deal auf Bewegung auch in Ukraine-Frage

Nach der Iran-Einigung zwischen Washington und Teheran hoffen die EU-Staaten auf Bewegung auch im Ukraine-Krieg. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach am Donnerstag beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs von einem "speziellen Momentum": "Ich habe den Eindruck, dass sich das Blatt wendet." Wichtiges Thema der Beratungen war zudem der Umgang mit China.

Iran-Abkommen: Trump wütet gegen Kritiker und spricht von "Sieg"

US-Präsident Donald Trump hat erneut gegen Kritiker seines Rahmenabkommens mit dem Iran ausgeteilt - auch aus dem eigenen politischen Lager. Die Vereinbarung sei ein "Erfolg" und sichere den Vereinigten Staaten "niedrigere Ölpreise und den Sieg", schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Alles andere sei "Propaganda" der oppositionellen Demokraten.

UN-Menschenrechtskommissar: Offensive auf sudanesische Stadt Al-Obeid muss gestoppt werden

Angesichts einer "unmittelbar bevorstehende Offensive" auf die sudanesische Stadt Al-Obeid hat UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk vor katastrophalen Folgen für die Zivilbevölkerung gewarnt. "Stoppt diesen Wahnsinn", sagte Türk am Donnerstag vor dem Hintergrund von Berichten, wonach die RSF-Miliz und verbündete Gruppen ihre Kräfte um die strategisch wichtige Stadt zusammenziehen, sowie über verstärkte Drohnenangriffe und Artillerie-Beschuss.

Textgröße ändern: