Pallade Veneta - Xi sagt Myanmar "feste" Unterstützung durch China zu

Xi sagt Myanmar "feste" Unterstützung durch China zu


Xi sagt Myanmar "feste" Unterstützung durch China zu
Xi sagt Myanmar "feste" Unterstützung durch China zu / Foto: Handout - Myanmar's Presidential Press and Information Bureau/AFP

Chinas Präsident Xi Jinping hat dem international weitgehend isolierten Myanmar die chinesische Unterstützung bei der Verteidigung seiner Souveränität zugesichert. Peking stehe "fest" hinter den Bemühungen Myanmars um Erhaltung seiner Souveränität und territorialen Integrität, sagte Xi laut Berichten des Staatsfernsehens am Dienstag bei einem Treffen mit dem myanmarischen Machthaber Min Aung Hlaing in Peking.

Textgröße ändern:

China ist der wichtigste Verbündete und Partner Myanmars, nachdem die Armee dort 2021 unter Führung von Min Aung Hlaing die mit großer Mehrheit gewählte Regierung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gestürzt und die Macht übernommen hatte. Der Militärputsch löste einen Bürgerkrieg aus, der bis heute andauert. Nach fünf Jahren Militärherrschaft hatte die Junta Ende vergangenen Jahres eine Parlamentswahl organisiert und diese als Rückkehr zur Demokratie dargestellt.

Bei der Ende Januar abgeschlossenen und von Oppositionellen scharf kritisierten Wahl hatte die junta-nahe Partei USDP eine Mehrheit von mehr als 80 Prozent der Sitze erhalten. Das von der USDP dominierte Parlament wählte den bisherigen Junta-Chef Min Aung Hlaing anschließend zum Präsidenten. China hatte sich hinter die Wahl gestellt.

China unterstütze die Bemühungen der "neuen Regierung, Entwicklung und Sicherheit miteinander abzuwägen um einen richtigen Weg zur Entwicklung zu finden, der seinen nationalen Bedingungen entspricht und die Unterstützung des Volkes genießt", sagte Xi bei dem Treffen in Peking. Die beiden Länder hätten "durch dick und dünn zusammengestanden", lobte er die bilateralen Beziehungen.

Peking ist ein wichtiger Rüstungslieferant für das myanmarische Militär. Zudem vermittelte China Waffenruhen mit zwei der wichtigsten Rebellengruppen in dem Nachbarland.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Ex-US-Präsidenten und Merkel bei Eröffnung von Obama-Center - Trump fehlt

Zur Eröffnung des Obama-Centers in Chicago haben sich zahlreiche US-Stars, Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) und sämtliche Ex-US-Präsidenten die Ehre gegeben - Amtsinhaber Donald Trump blieb der Zeremonie am Donnerstag aber fern. An der Einweihung des Obama Presidential Center, das sich dem Leben und politischen Wirken von Ex-Präsident Barack Obama widmet, nahmen US-Showgrößen wie die Musiker Stevie Wonder und Bruce Springsteen, Regisseur Steven Spielberg und Hollywoodstar Tom Hanks teil.

EU-Staaten hoffen nach Iran-Deal auf Bewegung auch in Ukraine-Frage

Nach der Iran-Einigung zwischen Washington und Teheran hoffen die EU-Staaten auf Bewegung auch im Ukraine-Krieg. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach am Donnerstag beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs von einem "speziellen Momentum": "Ich habe den Eindruck, dass sich das Blatt wendet." Wichtiges Thema der Beratungen war zudem der Umgang mit China.

Iran-Abkommen: Trump wütet gegen Kritiker und spricht von "Sieg"

US-Präsident Donald Trump hat erneut gegen Kritiker seines Rahmenabkommens mit dem Iran ausgeteilt - auch aus dem eigenen politischen Lager. Die Vereinbarung sei ein "Erfolg" und sichere den Vereinigten Staaten "niedrigere Ölpreise und den Sieg", schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Alles andere sei "Propaganda" der oppositionellen Demokraten.

UN-Menschenrechtskommissar: Offensive auf sudanesische Stadt Al-Obeid muss gestoppt werden

Angesichts einer "unmittelbar bevorstehende Offensive" auf die sudanesische Stadt Al-Obeid hat UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk vor katastrophalen Folgen für die Zivilbevölkerung gewarnt. "Stoppt diesen Wahnsinn", sagte Türk am Donnerstag vor dem Hintergrund von Berichten, wonach die RSF-Miliz und verbündete Gruppen ihre Kräfte um die strategisch wichtige Stadt zusammenziehen, sowie über verstärkte Drohnenangriffe und Artillerie-Beschuss.

Textgröße ändern: