Pallade Veneta - Nach zehn Monaten auf See: Crew der "USS Abraham Lincoln" geht in Thailand von Bord

Nach zehn Monaten auf See: Crew der "USS Abraham Lincoln" geht in Thailand von Bord


Nach zehn Monaten auf See: Crew der "USS Abraham Lincoln" geht in Thailand von Bord
Nach zehn Monaten auf See: Crew der "USS Abraham Lincoln" geht in Thailand von Bord / Foto: ANTHONY WALLACE - AFP

Nach rund zehn Monaten auf See kann die Crew des wegen schlechter Bedingungen in die Kritik geratenen US-Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" nun in Thailand vorübergehend an Land gehen. Der massive Träger werde am Dienstag im Hafen der bei Touristen beliebten Stadt Pattaya im Süden des Landes anlegen, erklärte Bürgermeister Poramase Ngampiches. Pattaya ist wegen des Sextourismus berüchtigt.

Textgröße ändern:

Die Stadt sei vorbereitet, um die 5000 Matrosen und Marinesoldaten in Empfang zu nehmen, teilte Gouverneur Narit Niramaiwong mit. Rund 600 Beamte sorgten für Sicherheit und weitere Unterstützung. Busse stehen bereit, um sie in die Stadt zu bringen. Am Sonntag soll der Flugzeugträger wieder ablegen.

Die Menschen seien rund 280 Tage auf See gewesen und kämen, um sich zu erholen, schrieb Bürgermeister Poramase im Onlinedienst Facebook. "Unsere Vorbereitungen konzentrieren sich auf Sicherheit und faire Preise." Niemand wolle den Aufenthalt ausnutzen.

Weiter äußerte er dennoch die Hoffnung, dass die Soldaten während ihres Aufenthalts bis zu 100 Millionen Baht (rund 26.000 Euro) ausgeben könnten - was ein großer Gewinn für die Stadt in der Nebensaison ist.

Einst ein verschlafenes Fischerdorf hat sich Pattaya durch die Nutzung als Urlaubsort für die US-Soldaten im Vietnamkrieg in den 1960er Jahren zu einem Ziel für ausländische Touristen entwickelt. Besonders beliebt sind die Strände und das Nachtleben.

Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" war im November 2025 vom kalifornischen San Diego ausgelaufen, um im Südchinesischen Meer Dienst zu leisten. Er wurde jedoch noch vor den Ende Februar begonnenen US-israelischen Angriffen auf den Iran in die Krisenregion umgeleitet. Berichte über prekäre Bedingungen und eine große psychische Belastung für die Besatzung bis hin zu Suizidversuchen hatten für heftige Kritik in den USA gesorgt.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Juso-Chef Türmer: Die Regierungskoalition braucht einen Neustart

Der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer hat einen Neustart für die Bundesregierung gefordert und die Reformpakete der Koalition kritisiert. "Reformen dürfen nicht nur Kürzungen bedeuten", sagte Türmer am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin" im Austausch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Pascal Reddig. Die Wahl in Sachsen-Anhalt habe gezeigt, dass soziale Sicherheit ein wahlbestimmendes Thema sei.

"Tut so, als stünde ich auf dem Stimmzettel": Trump wirbt bei Republikaner-Parteitag um Wähler

US-Präsident Donald Trump hat beim Parteitag seiner regierenden Republikaner mit kämpferischen Worten um seine Wählerbasis geworben - und sich dabei ins Zentrum der bevorstehenden Kongresswahl gerückt. "Ich bitte euch, so zu tun, als stünde ich auf dem Stimmzettel", sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) bei seiner Rede in Dallas im Bundesstaat Texas. Zudem verteidigte er den bei vielen republikanischen Wählern unpopulären Iran-Krieg.

"Tut so, als stünde ich auf dem Stimmzettel": Trump wirbt bei Parteitag um Wähler

US-Präsident Donald Trump hat bei dem Parteitag seiner regierenden Republikaner mit kämpferischen Worten um seine Wählerbasis geworben - und sich dabei ins Zentrum der bevorstehenden Kongresswahl gerückt. "Ich bitte euch, so zu tun, als stünde ich auf dem Stimmzettel", sagte Trump am Mittwoch bei seiner Rede in Dallas im Bundesstaat Texas. "Eure Stimme wird darüber entscheiden, ob unser Land zum Auftakt der nächsten 250 Jahre ins Straucheln gerät oder vorwärts stürmt und niemals zurückblickt."

Bundesweiter Test von Alarmsystemen an sogenanntem Warntag

In Deutschland werden am Donnerstag (11.00 Uhr) die Warnsysteme für den Katastrophenfall getestet. Bund, Länder und Kommunen lösen am bundesweiten Warntag über diverse Kanäle einen Probealarm aus - darunter über offizielle Warnapps wie Nina und Katwarn sowie das Cell-Broadcast-System für Mobiltelefone. Auch Medien und Anzeigetafeln verbreiten Warnmeldungen.

Textgröße ändern: