Pallade Veneta - Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat Holm hat Stimme abgegeben

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat Holm hat Stimme abgegeben


Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat Holm hat Stimme abgegeben
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat Holm hat Stimme abgegeben / Foto: Ronny HARTMANN - AFP

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat der AfD-Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm seine Stimme abgegeben. Er wählte am Sonntag in Schwerin in Begleitung seiner Frau Wenke. Umfragen sagen ein enges Rennen zwischen der AfD und der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig um den Wahlsieg voraus, beide Parteien lagen zuletzt in den Umfragen nur wenige Prozentpunkte auseinander.

Textgröße ändern:

In Mecklenburg-Vorpommern sind rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen. Seit 28 Jahren regiert die SPD in dem Bundesland mit wechselnden Koalitionspartnern, seit 2021 gemeinsam mit der Linken. Für eine Fortsetzung des bisherigen rot-roten Bündnisses könnte es aber nicht mehr reichen.

Denkbar wäre eine rot-rot-grüne Mehrheit, sofern es die Grünen ins Parlament schaffen. Für sie ist die Wahl mit fünf Prozent in den Umfragen eine Zitterpartie. Mit der AfD will in Schwerin keine Partei koalieren. Der CDU droht laut Umfragen ein einstelliges Ergebnis von sechs bis sieben Prozent. Die Linkspartei könnte ihr Ergebnis von 2021 mit neun bis zehn Prozent in etwa halten.

Das BSW lag in den Erhebungen mit drei bis vier Prozent unter der Fünfprozentmarke. Damit ist offen, ob die Partei erstmals in den Schweriner Landtag einziehen wird. Die FDP droht den Wiedereinzug ins Landesparlament den Umfragen zufolge mit weniger als drei Prozent zu verpassen.

Zeitgleich mit Mecklenburg-Vorpommern wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Der Wahlausgang in beiden Bundesländern könnte Auswirkungen auch auf die Bundespolitik haben.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Trump verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt zum Weißen Haus

Das Weiße Haus hat nach einem Verbot von US-Präsident Donald Trump am Wochenende Ernst gemacht und Journalisten des Nachrichtensenders CNN und zweier weiterer Medien den Zutritt verwehrt. Mitarbeiterinnen von CNN, des Senders MS NOW und des Nachrichtenportals Politico wurden am Samstag an den Zugängen zum Weißen Haus abgewiesen, ihre Zutrittsausweise wurden ihnen abgenommen. Der Verband der White-House-Korrespondenten verurteilte den Schritt als verfassungswidrig.

Experten: Pistorius sollte rasch neuen Bundeswehr-Generalinspekteur ernennen

Verteidigungspolitiker und der Bundeswehr-Verband fordern von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) eine rasche Neubesetzung des Postens des Bundeswehr-Generalinspekteurs. "Der Verteidigungsminister muss jetzt schnell handeln", sagte der CDU-Verteidigungspolitiker Thomas Röwekamp am Samstag dem "Spiegel". "Eine Hängepartie an der Spitze der Bundeswehr können wir uns angesichts der sicherheitspolitischen Lage nicht leisten."

Chilenin Bachelet zieht Kandidatur als UN-Generalsekretärin zurück

Im Rennen um die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres hat die ehemalige chilenische Präsidentin Michelle Bachelet ihre Kandidatur zurückgezogen. "Einige mögen glauben, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war für eine Kandidatur, wie ich sie vertreten wollte", sagte die 74-Jährige, die vor einigen Wochen bei einer Probeabstimmung auf dem vorletzten Platz gelandet war, am Samstag (Ortszeit) in einem Onlinevideo. Sie bedauere aber nicht, sich dieser "großen Herausforderung" gestellt zu haben.

Letzter Tag der Parlamentswahl in Russland: Zwei Tote bei Drohnenangriffen in Moskau

Am dritten und letzten Tag der Parlamentswahl in Russland sind bei Angriffen mit hunderten Drohnen nach Behördenangaben zwei Menschen getötet und eine große Raffinerie bei Moskau getroffen worden. Der Gouverneur der Hauptstadtregion, Andrej Worobjow, teilte am Sonntag mit, eine 44-jährige Frau und ein älterer Mann seien bei Angriffen an zwei verschiedenen Orten getötet worden. Eine Drohne habe zudem ein Feuer in einem 21-stöckigen Gebäude ausgelöst, 400 Menschen seien evakuiert worden.

Textgröße ändern: