Pallade Veneta - Berliner Senat macht Linke für Rückzug von Olympia-Bewerbung verantwortlich

Berliner Senat macht Linke für Rückzug von Olympia-Bewerbung verantwortlich


Berliner Senat macht Linke für Rückzug von Olympia-Bewerbung verantwortlich
Berliner Senat macht Linke für Rückzug von Olympia-Bewerbung verantwortlich / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Nach dem Rückzug der Berliner Olympiabewerbung hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp für den Schritt verantwortlich gemacht. Nachdem Eralp nach dem Linken-Wahlsieg öffentlich gesagt habe, dass sich die Bewerbung erledigt habe, hätten ihm Vertreter von Spitzensportverbänden "klar signalisiert", dass Berlin keine Chancen mehr habe, sagte Wegner am Donnerstag in Berlin vor Journalisten zur Begründung der Senatsentscheidung. Berlin sei dadurch eine "Riesenchance" genommen worden.

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Bereits am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Hauptstadt ihre Bewerbung als nationaler Kandidat für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 zurückzieht. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) wird den deutschen Bewerber am Samstag in Baden-Baden wählen. Im Rennen sind nun noch München und die Region Köln/Rhein/Ruhr. Ursprünglich war auch Hamburg als Kandidat dabei, zog seine Bewerbung aber im Mai nach einem gescheiterten Referendum zurück.

Die Frage der "politischen Stabilität" habe bei den über die Bewerbung entscheidenden Sportverbänden mit Blick auf die Abgeordnetenhauswahl vom Sonntag eine wichtige Rolle gespielt, sagte Wegner. Dies habe der Senat in vielen Gesprächen gehört. Nach dem Linken-Wahlsieg bei der Wahl habe der Senat zunächst noch weiter den Kontakt gesucht. Dann habe er aber die Pressekonferenz von Eralp und die Reaktion der Verbände "zur Kenntnis" nehmen müssen. Die Linke war stets gegen die Berliner Bewerbung.

I.Saccomanno--PV

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