Pallade Veneta - Maduro und seine Frau weisen US-Foltervorwürfe zurück

Maduro und seine Frau weisen US-Foltervorwürfe zurück


Maduro und seine Frau weisen US-Foltervorwürfe zurück
Maduro und seine Frau weisen US-Foltervorwürfe zurück / Foto: Yuri CORTEZ - AFP/Archiv

Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores haben Foltervorwürfe der USA zurückgewiesen. Beide plädierten am Donnerstag vor einem New Yorker Gericht auf nicht schuldig. Maduro sprach von "falschen Anschuldigungen".

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Die Staatsanwaltschaft hatte die Anklage gegen Maduro und seine Frau vergangene Woche um den Vorwurf der Folter von US-Bürgern wie venezolanischen Oppositionellen erweitert. Das Paar ist in den USA bereits wegen "Drogenterrorismus" angeklagt.

In der neuen Anklageschrift geht es unter anderem um mehrere nicht näher identifizierte US-Bürger, die während ihrer Haft in Venezuela mit Stromstößen, Schlägen und sogenanntem Waterboarding gefoltert worden sein sollen. Letzteres bedeutet, dass einem Mensch so viel Wasser in Nase und Mund gegossen wird, dass er beinahe ertrinkt.

Auch venezolanischen Oppositionellen hätten Maduro und Flores an der Spitze des Staatsapparats "schwere körperliche und psychische Schmerzen und Leiden zugefügt", heißt es in dem Dokument weiter. Damit hätten sie "ihre Gegner einschüchtern, schikanieren und ausschalten" wollen, auch durch Entführungen.

Maduro war zwischen 2013 und Anfang 2026 Venezuelas Präsident. Er und seine Frau wurden im Januar auf Befehl von US-Präsident Donald Trump von Soldaten in der Hauptstadt Caracas festgenommen und nach New York gebracht. Ihnen soll dort im kommenden Jahr der Prozess gemacht werden.

Der Hauptvorwurf lautete bisher, das Paar habe sich an der Spitze Venezuelas mit Drogenkartellen verbündet und tonnenweise Kokain in die USA geschmuggelt. Beide hatten deshalb bereits im Januar auf nicht schuldig plädiert.

O.Pileggi--PV

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