Pallade Veneta - Vor FIS-Entscheidung: DSV sieht Rückkehr Russlands kritisch

Vor FIS-Entscheidung: DSV sieht Rückkehr Russlands kritisch


Vor FIS-Entscheidung: DSV sieht Rückkehr Russlands kritisch
Vor FIS-Entscheidung: DSV sieht Rückkehr Russlands kritisch / Foto: DIMITAR DILKOFF - SID

Der Deutsche Skiverband (DSV) sieht eine mögliche Rückkehr von russischen und belarussischen Sportlern in den Weltcup kritisch und wird diese Meinung auch bei der FIS-Entscheidung am Samstag einbringen. "In den bisherigen Abstimmungsrunden hat sich der DSV immer klar positioniert und trägt die Entscheidung der IBU, russischen und weißrussischen Teams die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen zu verwehren, vollumfänglich mit. Diese Position werden wir auch bei der Council-Sitzung der FIS vertreten", sagte DSV-Präsident Franz Steinle auf SID-Anfrage.

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Die Internationale Biathlon-Union IBU hat bereits beschlossen, die Sperre für beide Nationen wegen das Kriegs in der Ukraine auszudehnen. Am Samstag entscheidet die FIS für ihre Sportarten Ski alpin, Skispringen, Langlauf, Nordische Kombination, Ski Freestyle und Snowboard.

"Grundsätzlich geben uns die Internationale Biathlon Union IBU und der Internationale Ski-Weltverband FIS die Richtlinien für internationale Wettkampf-Serien vor. Unsere Aufgabe als Verband ist es, unsere jeweilige Sichtweise in den Entscheidungsprozess der Entscheidungsgremien mit einzubringen", sagte Steinle.

Vor allem aus Skandinavien hatte es zuletzt laute Stimmen gegen eine Rückkehr gegeben, mehrere Sportlerinnen und Sportler erwägen für diese Fall sogar einen Boykott der WM im slowenischen Planica (21. Februar bis 5. März). Die FIS würde sich mit einer Starterlaubnis indes gegen das Internationale Olympische Komitee stellen, das ein Startverbort empfohlen hat. "Die Empfehlungen des IOC an die Internationalen Verbände sind unverändert", teilte ein Sprecher dem SID auf Anfrage mit.

L.Bufalini--PV

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