Pallade Veneta - US-Demokrat Fetterman gewinnt wichtiges Senatsrennen in Pennsylvania

US-Demokrat Fetterman gewinnt wichtiges Senatsrennen in Pennsylvania


US-Demokrat Fetterman gewinnt wichtiges Senatsrennen in Pennsylvania
US-Demokrat Fetterman gewinnt wichtiges Senatsrennen in Pennsylvania / Foto: ANGELA WEISS - AFP/Archiv

Die US-Demokraten haben bei den Kongress-Zwischenwahlen einen wichtigen Erfolg erzielt: Im Rennen um einen Senatssitz im Bundesstaat Pennsylvania setzte sich der Demokrat John Fetterman am Dienstag laut US-Sendern gegen den Republikaner Mehmet Oz durch. Das steigert die Chancen der Partei von Präsident Joe Biden, bei den Midterms ihre hauchdünne Senatsmehrheit zu verteidigen.

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Fetterman kam laut den Sendern CNN, Fox News und NBC nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen auf knapp 50 Prozent, Oz auf etwa 48 Prozent. Den umkämpften Senatssitz hatte bislang der Republikaner Pat Toomey inne, der aus dem Kongress ausscheidet.

Das Duell zwischen Fetterman und Oz war seit Wochen mit besonderer Spannung verfolgt worden. Fetterman hatte im Mai einen Schlaganfall erlitten, unter dessen Folgen er bis heute leidet. So hatte der 53-jährige Linkspolitiker große Schwierigkeiten im einzigen TV-Duell mit dem von Ex-Präsident Donald Trump unterstützten Politik-Neuling und Mediziner Oz, der als Gast-Experte in der Sendung von Talkshow-Queen Oprah Winfrey zu Berühmtheit gelangt war.

Der mehr als zwei Meter große Fetterman, mit Glatze, Tätowierungen und Kapuzenpullover in der US-Politik eine höchst ungewöhnliche Erscheinung, hatte auch damit zu kämpfen, dass die hohe US-Inflation zu viel Unzufriedenheit mit den in Washington regierenden Demokraten geführt hat. Oz stellte ihn zudem als zu weich im Kampf gegen Kriminalität und in der Drogenpolitik dar.

Die Demokraten hatten deswegen viel in den Wahlkampf in Pennsylvania investiert. Biden und der bei den Demokraten bis heute äußerst beliebte Ex-Präsident Barack Obama traten am Wochenende an der Seite Fettermans auf.

Bei den Kongress-Zwischenwahlen werden 35 der 100 Senatssitze vergeben, außerdem alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus. Bislang haben die Demokraten in beiden Kongresskammern knappe Mehrheiten. Im Repräsentantenhaus dürften die Republikaner letztlich zwar die Mehrheit gewinnen, das Rennen verlief aber zunächst enger als erwartet. Beim Senat hängt die künftige Mehrheit an einigen wenigen Bundesstaaten wie Arizona, Georgia, Nevada und Wisconsin.

O.Merendino--PV

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