Pallade Veneta - Ifo: Ein Fünftel der ukrainischen Geflüchteten hat bereits Arbeit in Deutschland

Ifo: Ein Fünftel der ukrainischen Geflüchteten hat bereits Arbeit in Deutschland


Ifo: Ein Fünftel der ukrainischen Geflüchteten hat bereits Arbeit in Deutschland
Ifo: Ein Fünftel der ukrainischen Geflüchteten hat bereits Arbeit in Deutschland / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Ein Fünftel der aus der Ukraine geflüchteten Menschen hat hierzulande mittlerweile einen Arbeitsplatz gefunden. Wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch unter Berufung auf eine Umfrage unter knapp 1500 Geflüchteten berichtete, arbeitet davon mehr als die Hälfte unter ihrer Qualifikation. Die Arbeitsbereitschaft unter den Geflüchteten sei "sehr hoch", teilten die Forscher mit; nur "sehr wenige" seien nicht daran interessiert, eine Arbeit aufzunehmen.

Textgröße ändern:

Die Mehrheit der Befragten will zudem zumindest in den kommenden beiden Jahren in Deutschland bleiben, gut ein Drittel plant, in die Ukraine zurückzukehren. Im Juni war es noch knapp die Hälfte. Die erneute Umfrage bestätige zudem den Trend aus dem Sommer, dass die meisten Geflüchteten im erwerbsfähigen Alter sind, über eine gute formale Ausbildung verfügen und bereits in der Ukraine beschäftigt waren.

Befragt wurden 1461 ukrainische Geflüchtete. Das Ifo verwies darauf, dass die Stichproben nicht statistisch repräsentativ seien, da die Befragten als Zufallsstichprobe und im Schneeballverfahren rekrutiert worden seien.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Nach Flucht in USA: Bolsonaro bezeichnet sich als "echten Präsidenten" Brasiliens

Nach seiner Flucht in die USA hat sich der bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien unterlegene Rechtspopulist Flávio Bolsonaro zum Wahlsieger erklärt. "Ich bin der gewählte Präsident, und die Kriminellen, die die Wahl in Brasilien gestohlen haben, sind Teil einer kriminellen Organisation, die eine Tyrannei errichtet hat", erklärte Bolsonaro am Mittwoch in einer auf X veröffentlichten Stellungnahme.

Bericht über Namenstrick: Trump fordert Ausschluss zweier Senatskandidaten in Alaska

Nach einem Bericht über einen mutmaßlichen Namenstrick der Demokraten bei der Senatswahl im US-Bundesstaat Alaska hat Präsident Donald Trump den Ausschluss zweier Kandidaten gefordert. Die demokratische Bewerberin Mary Peltola und ein Namensvetter des republikanischen Senators Dan Sullivan müssten von den Stimmzetteln gestrichen werden, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social.

"New York Times": US-Demokraten führen Alaskas Wähler mit Namenstrick in die Irre

Vor den US-Kongresswahlen sollen die Demokraten mit einem bizarren Trick im Bundesstaat Alaska Verwirrung gestiftet haben. Um die Wiederwahl des amtierenden republikanischen Senators Dan S. Sullivan zu verhindern, hätten sie einen Gegenkandidaten namens Dan J. Sullivan aufgestellt, berichtete die "New York Times" am Mittwoch. Dieser sollte als Unabhängiger antreten und dem "echten" Sullivan Wählerstimmen streitig machen.

Nach Israel-Wahl: Keine Mehrheit in Sicht - Likud wirft arabischen Parteien Betrug vor

Nach der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich bislang keine Regierungsmehrheit ab - während sich der Streit zwischen den politischen Lagern verschärft. Nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen bis Mittwochabend kam der Block von Regierungschef Benjamin Netanjahu auf 53 der 120 Sitze in der Knesset, das Oppositionsbündnis um den früheren Armeechef Gadi Eisenkot auf 48, wie die Wahlkommission mitteilte. Netanjahus Likud-Partei warf den arabischen Parteien unterdessen Wahlbetrug vor.

Textgröße ändern: