Pallade Veneta - Tennisstar Boris Becker fühlte sich im Gefängnis nur als Nummer

Tennisstar Boris Becker fühlte sich im Gefängnis nur als Nummer


Tennisstar Boris Becker fühlte sich im Gefängnis nur als Nummer
Tennisstar Boris Becker fühlte sich im Gefängnis nur als Nummer / Foto: TOLGA AKMEN - SID/Archiv

Die Tennislegende Boris Becker hat nach eigener Einschätzung aus seiner Haft in Großbritannien fürs Leben gelernt. "Ich glaube, ich habe den Menschen in mir wiederentdeckt, der ich einmal war", sagte der 55-Jährige in einem Interview mit Sat.1, wie der Fernsehsender vorab aus dem für Dienstagabend zur Ausstrahlung geplanten Gespräch berichtete.

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Becker sagte demnach, er habe "eine harte Lektion gelernt, eine sehr teure, eine sehr schmerzhafte, aber das Ganze hat mich etwas Wichtiges und Gutes gelehrt - und manche Dinge passieren aus gutem Grund". Im Gefängnis sei er ein Niemand gewesen, nur eine Nummer. "Meine war A2923EV, ich wurde nicht Boris genannt, ich war eine Nummer - und es interessiert sie einen Scheißdreck, wer Du bist", sagte Becker.

Vor seiner Freilassung am vergangenen Donnerstag habe er schon ab sechs Uhr morgens auf seiner Bettkante gesessen und gehofft, dass die Zellentür aufgehe. "Sie kamen um halb acht, schlossen auf und fragten, bist du fertig?" Er habe geantwortet: "Los geht's." Becker hatte nach eigenen Angaben "auch schon alles gepackt".

Becker musste weniger als acht Monate seiner zweieinhalbjährigen Haftstrafe wegen Insolvenzvergehen absitzen. Er profitierte dabei von einer britischen Regelung, die eine vorzeitige Abschiebung ausländischer Gefangener in ihr Heimatland ermöglicht.

H.Lagomarsino--PV

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