Pallade Veneta - Darts-WM: Clemens trifft auf Soutar - van Gerwen souverän

Darts-WM: Clemens trifft auf Soutar - van Gerwen souverän


Darts-WM: Clemens trifft auf Soutar - van Gerwen souverän
Darts-WM: Clemens trifft auf Soutar - van Gerwen souverän / Foto: © FIRO/SID

Deutschlands bester Darts-Profi Gabriel Clemens trifft im WM-Achtelfinale am Freitag (13.40 Uhr) auf "Feuerwehrmann" Alan Soutar. Der Schotte, der über Weihnachten in seinem Hauptjob Schichten in der Feuerwache geschoben hatte, setzte sich in seinem Drittrundenmatch im Londoner "Ally Pally" überraschend gegen den Weltranglistenneunten Danny Noppert aus den Niederlanden durch (4:2).

Textgröße ändern:

Überraschend ausgeschieden ist indes der zweimalige Weltmeister Gary Anderson. Gegen den an Position 22 gesetzten Engländer Chris Dobey unterlag der "Flying Scotsman" deutlich mit 1:4.

Nach einem überragenden ersten Satz mit einem 121er-Finish zum Break und starker Doppelquote verpasste es Anderson, den zweiten Satz zuzumachen. Dobey bestrafte die Fehler des Schotten, glich aus und schnappte sich auch die nächsten drei Sätze.

Derweil zog der dreimalige Weltmeister Michael van Gerwen nach einem hochklassigen Schlagabtausch in die nächste Runde ein. Der 33-jährige Niederländer rang den Weltranglisten-30. Mensur Suljovic (Österreich) im bislang wohl besten Match dieser WM mit 4:2 nieder, musste dafür aber sein "A-Game" abrufen.

Mit brutalem Scoring - wie dem 121,33er-Average im zweiten oder sechs perfekten Darts im vierten Satz - erspielte sich van Gerwen die ersten Matchdarts, doch nutzte diese zunächst nicht. Suljovic verlängerte die Partie dank eines 161er-Finishes, ehe "Mighty Mike" das Match schließlich im sechsten Satz mit der Doppel-Acht beendete.

Ein Mega-Comeback feierte der Portugiese Jose de Sousa. Nach einem 0:3-Rückstand und Matchdarts gegen sich schlug der Weltranglisten-17. den Engländer Ryan Searle (16.) mit 4:3. "The Special One" de Sousa trifft nun auf den Weltranglistenersten Gerwyn Price (Wales).

Den Sprung ins Achtelfinale schaffte auch Joe Cullen. Der Weltranglisten-13. aus England setzte sich gegen den Australier Damon Heta mit 4:0 durch. Damit wäre Cullen der nächste Gegner des deutschen Darts-Profis Martin Schindler, sollte dieser sich im letzten Match der Abendsession gegen den favorisierten Vizeweltmeister Michael Smith (England) durchsetzen.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Hamilton holt Pole in Mexiko - Antonelli klar geschlagen

Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat vor dem Großen Preis von Mexiko einen überraschenden Coup gelandet und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli den Weg zur vorzeitigen Krönung zumindest ein wenig erschwert. Der Ferrari-Pilot setzte im Qualifying am Samstag überraschend die Bestzeit und bescherte Ferrari damit die erste Pole Position in dieser Saison. Hamilton selbst steht nach mehr als drei Jahren und erstmals für den italienischen Traditionsrennstall wieder auf der ersten Startposition.

BVB bleibt auf Augenhöhe mit dem FC Bayern

Borussia Dortmund bleibt mit dem FC Bayern auf Augenhöhe. In einem kampfbetonten 141. deutschen Klassiker trotzte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac dem deutschen Rekordmeister ein 2:2 (0:1) ab und ist damit nach wie vor punktgleich mit dem Tabellenführer aus München. Fábio Silva (89.) und Serhou Guirassy (60.) trafen vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp jeweils zum Ausgleich für die Gäste, nachdem Konrad Laimer (38.) und Dayot Upamecano (66.) die Bayern zweimal in Führung gebracht hatten.

Zverev unterliegt de Minaur: Traumfinale gegen Alcaraz geplatzt

Ein fahriger Alexander Zverev hat das Traumfinale beim ATP-Turnier in Wien platzen lassen. Der neue Weltranglistenerste unterlag am Samstag in einem ganz engen Match dem Australier Alex de Minaur 4:6, 6:1, 6:7 (4:7) und verpasste damit das erhoffte Endspiel gegen seinen Vor-Vorgänger Carlos Alcaraz. Der Spanier hatte zuvor sein Halbfinale 6:4, 7:6 (7:2) gegen Daniil Medwedew gewonnen.

Nach Russen-Urteil: WM-Rückgabe für DEB eine Option

Die Teilnahme Russlands an der Weltmeisterschaft in Deutschland wird zum Politikum, der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) zieht gar den Worst-Case in Betracht. "Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben, ich möchte auch nicht die WM in Frage stellen", sagte der Vorstandsvorsitzende Frank H. Lutz bei MagentaTV: "Aber natürlich müssen wir uns als DEB mit der Option beschäftigen, dass wir diese WM zurückgeben."

Textgröße ändern: