Pallade Veneta - Rang 22 für Debütant Starostin - Uno neuer Eiskunstlauf-Weltmeister

Rang 22 für Debütant Starostin - Uno neuer Eiskunstlauf-Weltmeister


Rang 22 für Debütant Starostin - Uno neuer Eiskunstlauf-Weltmeister
Rang 22 für Debütant Starostin - Uno neuer Eiskunstlauf-Weltmeister

Musikalisch untermalt vom legendären Bolero hat sich Eiskunstläufer Shoma Uno (24) erstmals den Weltmeistertitel gesichert. Der Olympia-Zweite aus Japan setzte sich in Abwesenheit des verletzten Titelverteidigers und Olympiasiegers Nathan Chen aus den USA in Montpellier vor seinem Landsmann Yuma Kagiyama sowie Vincent Zhou aus den USA durch.

Textgröße ändern:

Trotz einer durchwachsenen Kür konnte sich Nikita Starostin noch um eine Position auf Rang 22 vorarbeiten. Wie schon im Kurzprogramm überzeugte der WM-Debütant aus Dortmund läuferisch, doch viele Sprünge waren nur sehr knapp gelandet, was mehrfach Punktabzüge zur Folge hatte.

"Ich bin sehr enttäuscht. Für die nächste Saison muss ich mehr an den Sprüngen arbeiten", sagte der in St. Petersburg geborene und in Belgien trainierende Läufer. Und auch sein größtes aktuelles Manko benannte Starostin unumwunden: "Um näher an die Weltspitze zu kommen, benötige ich Vierfachsprünge."

Emotionaler Höhepunkt des Nachmittags aber war der Auftritt von Iwan Schmuratko. Der viermalige ukrainische Meister rührte viele der 5000 Zuschauer in der südfranzösischen Metropole zu Tränen, auch der 20-Jährige selbst verließ das Eis mit feuchten und geröteten Augen und starrte dabei fast ungläubig auf das enthusiastisch jubelnde Publikum.

"Wir Ukrainer zeigen seit einem Monat, was die wirklichen Werte sind. Wir müssen weiter versuchen, den Terrorismus zu stoppen, müssen verhindern, dass wegen dieses Wahnsinnigen Menschen sterben", sagte der 20-Jährige, der ohne jegliches Training und auf Umwegen aus seinem vom Krieg erschütterten Heimatland angereist war.

Vor Ort betreut wurde der Olympia-24. von Peking von seinen Landsleuten Alexandra Nasarowa und Maxim Nikitin, die Eistänzer waren nach dem Kurzprogramm aus dem WM-Wettbewerb ausgestiegen. Schmuratko wurde 23., nicht mehr als eine sportliche Fußnote.

Hinweis für die Redaktionen:

Nach der Kür der Eistänzer (17.00 Uhr) senden wir gegen 20.45 Uhr eine Zusammenfassung.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Aus für "schäbigen Deal": UEFA greift Infantino frontal an

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat nach dem vorläufigen Ende der FIFA-Investorenpläne mit erstaunlich deutlichen Worten einen Kulturwechsel im Weltverband gefordert. Dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino warf die UEFA vor, einen "schäbigen und undurchsichtigen Deal" eingefädelt zu haben.

Ruder-EM: Favorit Zeidler im Finale

Olympiasieger Oliver Zeidler ist nach einem dominanten Auftritt ins Finale der Ruder-Europameisterschaften eingezogen. Im Einer setzte sich der 30-Jährige in seiner Vorschlussrunde mit über fünf Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz durch und unterstrich seine Goldambitionen eindrucksvoll.

Rückzieher nach heftiger Kritik: Fifa stoppt umstrittene Investoren-Pläne

Die heftige internationale Kritik hat gewirkt: Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. "Unser Ziel war es schon immer - und wird es auch immer bleiben -, den Sport zu vereinen und zu verbessern", erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino am Samstag. "Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt."

"Gedemütigt": Pressestimmen zum Rückzieher von Infantino

Die Investorenpläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino sind gescheitert - und die Fußballwelt atmet auf. Von einer "totalen Niederlage" Infantinos ist die Rede, der Rückzieher sei ein "globaler Rückschlag" für den Schweizer. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

Textgröße ändern: