Pallade Veneta - Pleite in Mannheim: Krefeld aus der DEL abgestiegen

Pleite in Mannheim: Krefeld aus der DEL abgestiegen


Pleite in Mannheim: Krefeld aus der DEL abgestiegen
Pleite in Mannheim: Krefeld aus der DEL abgestiegen

Der zweimalige Meister Krefeld Pinguine ist zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abgestiegen. Nach einem 1:6 (0:1, 1:3, 0:2) bei Adler Mannheim hat das DEL-Gründungsmitglied keine Chance mehr, in den ausstehenden Spielen den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Damit sind die ebenfalls gefährdeten Iserlohn Roosters und Schwenninger Wild Wings gerettet.

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Krefeld ist der erste DEL-Absteiger seit 2006, damals mussten die Kassel Huskies runter. Im Vorjahr waren die Bietigheim Steelers aufgestiegen und sind in dieser Saison als 15. Team dabei, wegen der Corona-Pandemie hatte aber kein Klub in die DEL2 gemusst. Eigentlich hatten sich die DEL und die DEL2 zur Saison 2020/21 auf eine Abstiegsregelung geeinigt.

Sergey Saveljev, Klubboss beim Meister von 1952 und 2003, hatte zuletzt wiederholt betont, juristisch gegen den Abstieg der Krefelder vorgehen zu wollen. Der 25-Jährige kündigte eine "Klage wegen Wettbewerbsverzerrung" an.

Für Mannheim um Übergangslösung Bill Stewart, der am Montag Meistertrainer Pavel Gross ersetzt hatte, trafen Ruslan Ischakow (3./23.), Nigel Dawes (24.), Markus Eisenschmid (31.), David Wolf (45.) und Tim Wohlgemuth (59.), Mike Hoeffel (26.) verkürzte zwischenzeitlich für Krefeld. Stewart hatte den Klub 2001 zum Titel geführt, von Dezember 2017 bis Sommer 2018 war der Kanadier erneut Trainer der Mannheimer.

E.M.Filippelli--PV

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