Pallade Veneta - Dezimiert von Corona: Starke Bayern-Frauen scheitern an PSG

Dezimiert von Corona: Starke Bayern-Frauen scheitern an PSG


Dezimiert von Corona: Starke Bayern-Frauen scheitern an PSG
Dezimiert von Corona: Starke Bayern-Frauen scheitern an PSG

Dezimiert von Corona ist Frauenfußball-Meister Bayern München mit dem letzten Aufgebot im Viertelfinale der Champions League höchst unglücklich gescheitert. Nach gleich sieben Fällen kam das Team von Trainer Jens Scheuer im Rückspiel bei Paris St. Germain zu einem 2:2 (2:1, 1:1) nach Verlängerung, bei der Premiere in der Allianz Arena hatte es in der Vorwoche ein 1:2 gegeben.

Textgröße ändern:

Saki Kumagai (19.) und Lea Schüller (55.) trafen für die Bayern, Sandy Baltimore (17.) und Ramona Bachmann (112.) waren für den französischen Meister erfolgreich. PSG trifft im Halbfinale Ende April auf Rekordsieger Olympique Lyon oder Juventus Turin (Hinspiel 1:2).

Als "Katastrophe" hatte Scheuer den COVID-Ausbruch zur Unzeit bezeichnet, im Prinzenpark fehlten dem Chefcoach wegen dreier Langzeitverletzten und der Gelbsperre für Viviane Asseyi insgesamt elf Stammkräfte, nur zwei Feldspielerinnen nahmen auf der Bank Platz.

Trotz der personellen Schwächung fand der Tabellenzweite der Bundesliga gut ins Spiel, das 0:1 fiel aus dem Nichts. Eine Hereingabe von Baltimore wurde lang und länger, Janina Leitzig im Bayern-Tor sah beim Gegentreffer unglücklich aus. Doch die Antwort folgte schnell: Nach einem Kopfball von Schüller, den Barbora Votikova nur mit Mühe abwehren konnte, staubte Kumagai ab.

Im zweiten Durchgang machten die Bayern-Frauen, die im Bundesliga-Gipfel am Sonntag (14.00 Uhr/MagentaSport) auf Spitzenreiter VfL Wolfsburg treffen, viel Druck und verdienten sich die Führung. Einen Schuss von Klara Bühl fälschte Schüller mit dem Ellbogen ins Tor ab.

Vor 27.262 Fans, Rekord bei einem PSG-Heimspiel, drängten die Münchnerinnen auf das dritte Tor. Paris blieb lange harmlos, ehe Leitzig glänzend gegen Marie-Antoinette Katoto parierte (79.). In den zusätzlichen 30 Minuten war es die eingewechselte Schweizerin Bachmann, die mit einem platzierten Schuss traf.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Nach 14 Jahren: Popp verlässt den VfL Wolfsburg

Alexandra Popp wird den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg im Sommer nach 14 Jahren, sieben Meistertiteln und zwei Triumphen in der Champions League verlassen. Das verkündete die langjährige Nationalspielerin am Samstag in einem Instagram-Video, ohne ihre weiteren Pläne zu nennen.

Maier führt offene deutsche Staffel zu Silber

Die deutschen Skilangläufer haben bei den Paralympischen Winterspielen eine weitere Medaille gewonnen. Theo Bold, Sebastian Marburger, Linn Kazmaier und Marco Maier holten in der offenen Staffel Silber, nach spannenden 4x2,5 km fehlten nur 5,4 Sekunden auf die Sieger aus China. Es ist die erste deutsche Staffel-Medaille seit acht Jahren, der Deutsche Behindertensportverband (DBS) steht damit bei den Langlauf-Wettbewerben in Tesero bei dreimal Silber und einmal Bronze.

Rothfuss und Schmiedt deutsche Fahnenträger bei Schlussfeier

Die alpine Skirennfahrerin Andrea Rothfuss und Snowboarder Christian Schmiedt werden bei der Schlussfeier der Paralympischen Winterspiele im Curling Stadium von Cortina d'Ampezzo die deutsche Fahne tragen. Das teilte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mit. Anders als noch bei der Eröffnungszeremonie sieht das Team D am Sonntag (20.30 Uhr) von einem Boykott ab.

Nur Vierte nach dem ersten Lauf: Forster muss aufholen

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster muss sich für ihr Gold-Triple bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien gewaltig strecken. Die 30-Jährige aus Radolfzell liegt in ihrer Paradedisziplin Slalom nach dem ersten Lauf der sitzenden Startklasse nur auf Rang vier, muss auf dem ungeliebten flachen Hang von Cortina d'Ampezzo gar um eine Medaille bangen. Der entscheidende Durchgang beginnt um 13.00 Uhr.

Textgröße ändern: