Pallade Veneta - Fürther Abstieg so gut wie besiegelt

Fürther Abstieg so gut wie besiegelt


Fürther Abstieg so gut wie besiegelt
Fürther Abstieg so gut wie besiegelt / Foto: © FIRO/SID

Der Abstieg der SpVgg Greuther Fürth aus der Fußball-Bundesliga ist so gut wie besiegelt. Das abgeschlagene Schlusslicht holte am 30. Spieltag zwar ein 0:0 bei der TSG Hoffenheim, dennoch ist der Gang in die 2. Liga kaum noch zu vermeiden. Der Aufsteiger hat elf Punkte und über 30 Tore Rückstand auf den Relegationsplatz.

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Seit acht Punktspielen warten die Fürther mittlerweile auf einen Dreier. Kaum besser sieht es bei der schwächelnden TSG aus. Nach zuvor drei Niederlagen schwinden die Chancen auf den angestrebten Platz im Europacup.

Die lediglich 16.110 Zuschauer sahen in der Anfangsphase eine Partie ohne echte Höhepunkte. TSG-Stürmer Munas Dabbur sorgte lediglich für einen Hauch von Gefahr (3.). Schon in der elften Minute musste Fürths Angreifer Havard Nielsen verletzt vom Platz, für ihn kam Dickson Abiama.

Vor allem die Gastgeber, bei denen Kapitän Benjamin Hübner, Ermin Bicakcic, Dennis Geiger, Florian Grillitsch und Marco John fehlten, enttäuschten in den ersten 20 Minuten. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß agierte einfallslos und lethargisch.

Die Fürther, die ohne Jeremy Dudziak, Robin Kehr, Marco Meyerhöfer, Afimico Pululu und Paul Seguin auskommen mussten, hielten das Spiel offen. Mehr als einen abgefälschten Distanzschuss von Stürmerstar Andrej Kramaric brachte Hoffenheim nicht zu Stande (24.).

Auch danach blieb es ein müder Kick. Die Leistung der Hoffenheimer war nicht die eines Europacup-Anwärters. Bei den Kraichgauern haperte es in allen Bereichen. Seltsam emotionslos zeigten die Gastgeber eine ganz schwache Vorstellung.

Der immerhin bemühte Nationalspieler David Raum, der defensive Schwächen offenbarte, versuchte sich vergeblich als Antreiber auf der linken Seite. Am Ende der ersten Hälfte wurden die Hoffenheimer mit Pfiffen der eigenen Fans in Kabine verabschiedet.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts musste der Hoffenheimer Verteidiger Stefan Posch raus. Der Österreicher hatte nach einem Zusammenprall mit seinem Teamkollegen Diadie Samassekou eine Platzwunde erlitten. Für Posch kam Havard Nordtveit.

Am Spiel änderte sich im Vergleich zu ersten Halbzeit kaum etwas. Bei der TSG ging wenig bis gar nichts. Ihlas Bebou schaffte wenigstens einen Abschluss (57.). Mehr war aber auch nach einer Stunde nicht drin. Auf der Gegenseite hätte Julian Green die Schwäche der Hoffenheimer fast bestraft (62.).

E.Magrini--PV

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