Pallade Veneta - Imola: Russell schnellster im letzten Training

Imola: Russell schnellster im letzten Training


Imola: Russell schnellster im letzten Training
Imola: Russell schnellster im letzten Training / Foto: MIGUEL MEDINA - SID

Mercedes-Pilot George Russell hat bei der Generalprobe für den ersten Sprint der Formel-1-Saison (16.30 Uhr/Sky) überraschend die Bestzeit erzielt. Der Engländer benötigte in Imola für seine beste Runde im zweiten freien Training 1:19,457 Minuten.

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Die nackten Rundenzeiten hinterließen allerdings Fragezeichen. Die Teams testeten unterschiedliche Reifen und Programme, besonders die Spitzenrennställe Ferrari und Red Bull schienen es weniger auf eine schnelle Runde anzulegen.

Rang zwei ging dennoch an den Mexikaner Sergio Perez im Red Bull (+0,081 Sekunden), Dritter beim Ferrari-Heimspiel wurde der umjubelte WM-Spitzenreiter Charles Leclerc (Monaco/+0,283). Rekordweltmeister Lewis Hamilton (England) im zweiten Mercedes folgte auf Rang vier (+0,535). Zur Einordnung: Im Qualifying am Freitag hatten die Silberpfeile nur die Startplätze elf und 13 für den Sprint erreicht. Erstmals seit dem Großen Preis von Japan 2012 verpassten damit beide Mercedes das Q3.

Die Pole Position hatte sich Weltmeister Max Verstappen gesichert, der Red-Bull-Pilot schloss das letzte freie Training auf Rang sieben (+0,914) ab. Mick Schumacher im Haas wurde 13. (+1,520), Ex-Weltmeister Sebastian Vettel im Aston Martin belegte Rang 15 mit 1,698 Sekunden Rückstand auf Russell. Vettel geht als Neunter in den Sprint, Schumacher steht auf Startplatz zwölf.

Im Vergleich zum teils verregneten Freitag war die Strecke komplett abgetrocknet, für die Piloten begann damit das Sammeln relevanter Erfahrungen für den Rest des Rennwochenendes. Ein toller Rahmen ist garantiert: Die jüngsten Erfolge Ferraris sorgten für volle und meist in rot getauchte Tribünen entlang der 4,909 km langen Traditionsstrecke.

Beim Sprint über 21 Runden am Nachmittag geht es nicht nur um die Ermittlung der Startreihenfolge für den Großen Preis der Emilia-Romagna am Sonntag, die Formel 1 hat das Format auch deutlich aufgewertet. Der Sieger erhält nun acht statt drei WM-Punkte, Zähler gibt es für die ersten acht Fahrer im Ziel. Damit gewinnen die Sprints - weitere sind in Spielberg und Sao Paulo geplant - zusätzlich an Bedeutung für den Titelkampf.

Vor dem vierten Saisonrennen (Sonntag, 15.00 Uhr/RTL und Sky) führt Leclerc die Fahrer-WM mit 71 Punkten deutlich an. Verstappen, bei dem ein Sieg und zwei Ausfälle zu Buche stehen, liegt als Sechster bereits 46 Zähler zurück.

B.Cretella--PV

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