Pallade Veneta - "Doppelpacker" Ndicka: Frankfurt bei Europacup-Generalprobe nur 2:2

"Doppelpacker" Ndicka: Frankfurt bei Europacup-Generalprobe nur 2:2


"Doppelpacker" Ndicka: Frankfurt bei Europacup-Generalprobe nur 2:2
"Doppelpacker" Ndicka: Frankfurt bei Europacup-Generalprobe nur 2:2 / Foto: © FIRO/SID

Eintracht Frankfurt hat vor dem Europacup-Showdown bei West Ham United im grauen Bundesliga-Alltag erneut geschwächelt. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner musste sich gegen die TSG Hoffenheim mit einem 2:2 (1:1) begnügen und wartet seit nunmehr fünf Ligaspielen auf einen Sieg. Dabei stand vor allem "Doppelpacker" Evan Ndicka vor 50.500 Fans im Blickpunkt.

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Bei der Generalprobe für das Halbfinal-Hinspiel in der Europa League am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL) in London köpfte der Frankfurter zunächst ins eigene Tor (12.), traf dann zum Ausgleich (32.), ehe er Daichi Kamadas Treffer vorbereitete (66.). Georginio Rutter (78.) rettete den nun seit sechs Partien sieglosen Hoffenheimern von Trainer Sebastian Hoeneß zumindest einen Punkt im Europacup-Rennen.

Nach der Rotation bei Union Berlin (0:2) brachte Glasner wieder seine Stammelf. Nationaltorhüter Kevin Trapp meldete sich fit und kehrte zurück, dazu rückten auch Ansgar Knauff, Sebastian Rode, Kamada sowie Rafael Borre ins Team.

Glasner hatte den Startschuss gefordert für "vier fantastische Wochen, in denen wir viel erreichen wollen" - doch im ersten Heimspiel nach dem Triumph von Barcelona wurde die SGE kalt erwischt. Eine harmlose Flanke von TSG-Stürmer Andrej Kramaric köpfte Ndicka ins eigene Tor.

Trotz des frühen Rückstands mühte sich die Eintracht, tat sich gegen die tief stehenden Hoffenheimer aber schwer. Die Hessen entwickelten erst mehr Torgefahr, nachdem Munas Dabbur (23.) gegen den starken Kevin Trapp den zweiten Treffer verpasst hatte. Ndicka traf per Kopf - diesmal auf der richtigen Seite - zum verdienten Ausgleich.

Von den Gästen, die durch Verletzungen und Sperren weiter mit Personalproblemen zu kämpfen haben, kam wenig. Die Kraichgauer mussten sich zudem bei Torhüter Oliver Baumann bedanken, der gleich mehrmals hervorragend reagierte - unter anderem gegen Jesper Lindström (39.).

Nach der Pause startete das Spiel ähnlich zerfahren wie in der ersten Halbzeit. Beiden Teams fehlten die zündenden Ideen in der Offensive. Die Frankfurter, die sich wohl nur noch mit einem Europa-League-Triumph erneut fürs internationale Geschäft qualifizieren können, waren aber optisch überlegen.

Und sie belohnten sich, als Kamada den Ball gefühlvoll ins Eck schlenzte. Mittendrin war einmal mehr Ndicka, der den Führungstreffer aus dem Gewühl heraus auflegte. In der Schlussphase steigerte sich die TSG zumindest etwas, Ihlas Bebou (72.) kam zu einem gefährlichen Abschluss. Rutter rettete dann einen Punkt.

E.Magrini--PV

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