Pallade Veneta - EuroLeague: Bayern verpassen erneut das Final Four

EuroLeague: Bayern verpassen erneut das Final Four


EuroLeague: Bayern verpassen erneut das Final Four
EuroLeague: Bayern verpassen erneut das Final Four / Foto: CHRISTOF STACHE - SID

Die Basketballer des FC Bayern haben erneut nur knapp den erstmaligen Sprung zum Final Four der EuroLeague verpasst. Das Team von Trainer Andrea Trinchieri verlor das entscheidende fünfte Viertelfinale beim Vorjahresfinalisten FC Barcelona 72:81 (37:31) und damit die Best-of-Five-Serie 2:3. Schon in der vergangenen Saison waren die Münchner in der Runde der letzten Acht unglücklich in fünf Spielen ausgeschieden. Kein deutscher Klub hat es je zum Finalturnier geschafft.

Textgröße ändern:

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem bitteren Scheitern bei Armani Mailand in Italien, als ein 89:92 in Spiel fünf das Aus bedeutete, unterlagen die Bayern dem Hauptrundensieger Barcelona nach einem Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte. Ein weiterer Erfolg bei den Katalanen nach dem Coup im zweiten Duell der Serie (90:75) schien lange möglich.

Durch die Niederlage im Palau Blaugrana missglückte der Griff der Bayern nach dem Ticket für das Finalturnier in Belgrad (19. bis 21. Mai). Vor Barca hatten sich Titelverteidiger Anadolu Istanbul mit dem deutschen Nationalspieler Tibor Pleiß und der spanische Spitzenklub Real Madrid qualifiziert. Den letzten Teilnehmer ermitteln Olympiakos Piräus und AS Monaco.

"Das Wichtigste ist, dass wir hier sind", hatte Trinchieri vor dem Spiel bei MagentaSport gesagt und erneut betont, dass Barcelona der große Favorit sei. Doch vier Tage nach dem Sieg im heimischen Audi Dome (59:52), durch den sie das fünfte Duell erzwungen hatten, gaben die Münchner zunächst den Ton an.

Nach einem 11:0-Lauf hieß es 15:9 (7. Minute), Barcelona traf kaum etwas, die Bayern nutzten die Schwäche aus und gingen mit einem kleinen Polster in die Pause. Eine höhere Führung wäre durchaus möglich gewesen.

Im dritten Viertel änderte sich das Bild völlig, plötzlich dominierten die Spanier, machten den Rückstand wett und setzten sich erstmals zehn Punkte ab (58:48/30.). Der Spielabschnitt ging mit 29:15 an die Katalanen. Die Bayern um Topscorer Othello Hunter (18 Punkte) mühten sich vergeblich, Barca ließ keine Spannung mehr aufkommen. München hatte im Vorjahr als erster Bundesligist den Einzug in die Play-offs geschafft.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

UEFA hält an FIFA-Boykott fest - CAF hält zu Infantino

Die Europäische Fußball-Union UEFA hält im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den Druck aufrecht. Trotz des Rückzugs der FIFA-Pläne für eine Öffnung gegenüber externen Investoren hält die UEFA an ihrem Boykott der Wettbewerbe des Weltverbandes fest. Das geht aus einer UEFA-Erklärung auf SID-Anfrage vom Donnerstag hervor. Zudem bekräftigte die UEFA, sie habe das Vertrauen in Infantino verloren. Auch der südamerikanische Verband CONMEBOL äußerte sich erstmals seit Bekanntwerden der Privatisierungspläne kritisch über das Gebaren des FIFA-Präsidenten.

Real Madrid verlängert mit Vinicius Jr. bis 2032

Champions-League-Rekordsieger Real Madrid hat den Wechselgerüchten um seinen Starspieler Vinicius Jr. ein Ende gesetzt und einen seiner wichtigsten Leistungsträger langfristig an sich gebunden. Wie die Königlichen am Donnerstagabend mitteilten, unterschrieb der 26-jährige Brasilianer einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2032. Zuletzt war Vinicius Jr. mit dem englischen Meister FC Arsenal in Verbindung gebracht worden.

Schwimm-EM: Eikermann und Rösler gewinnen Silber und Bronze

Der Olympiasiebte Jaden Eikermann und Mixed-Vizeeuropameister Ole Rösler haben zum Abschluss der Wassersprungwettbewerbe bei der EM in Paris die neunte und zehnte Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) gewonnen. Im Einzelfinale vom Turm am Donnerstag sprang der 21-jährige Eikermann, im Synchronfinale mit Luis Avila Sanchez Fünfter und mit dem Team Siebter, mit 513,05 Punkten zu Silber.

Tour de France Femmes: Lippert sprintet am Etappensieg vorbei

Radprofi Liane Lippert hat einen Etappensieg bei der Tour de France der Frauen knapp verpasst. Die dreimalige deutsche Meisterin vom Team Movistar erreichte das Ziel der 153,4 km langen sechsten Etappe in Tournon-sur-Rhone als Teil einer Fluchtgruppe, war im kräftezehrenden Sprint um den Tagessieg aber chancenlos. Beim Erfolg von Kim Le Court-Pienaar (Mauritius/AG Insurance-Soudal) belegte Lippert den sechsten Platz. Antonia Niedermaier (Team Canyon//SRAM/+0:28 Minuten) kam im Weißen Trikot als 14. mit den Favoriten an.

Textgröße ändern: