Pallade Veneta - Gislason: "Das gibt sehr viel Selbstvertrauen"

Gislason: "Das gibt sehr viel Selbstvertrauen"


Gislason: "Das gibt sehr viel Selbstvertrauen"
Gislason: "Das gibt sehr viel Selbstvertrauen"

Hinten eine "überragende Abwehr", vorne ein "überragender Angriff" - Alfred Gislason sieht im perfekten Vorrundenabschluss der deutschen Handballer einen Mutmacher für die bevorstehende Hauptrunde. "Das bringt sehr viel Selbstvertrauen für die Jungs", sagte der Bundestrainer nach dem 30:23 gegen Polen, dem dritten Sieg im dritten EM-Spiel.

Textgröße ändern:

Beim Auftakt in die nächste Turnierphase gegen Titelverteidiger Spanien wartet am Donnerstag aber ein echter Brocken auf das schwer von Corona getroffene DHB-Team. "Das ist eine der abgezocktesten Mannschaften, die es gibt. Die spielen derart routiniert ihren Stiefel runter, da muss man extrem fokussiert sein - über 60 Minuten", sagte der Isländer, seine Mannschaft sei "krasser Underdog".

Die Partie gegen Polen bereitete dem DHB-Coach sehr viel Freude. Zierten angesichts der immer neuen Coronafälle vor dem Spiel noch tiefe Sorgenfalten seine Stirn, war Gislason nach dem Spiel gelöst. "Es war tatsächlich die mit Abstand beste Leistung im Turnier", sagte der 62-Jährige. "Ein Riesenkompliment ans Team - überragend Abwehr, überragender Angriff."

Die weiteren Hauptrunden-Gegner des deutschen Teams, das mittlerweile neun Coronafälle zu beklagen hat, sind Norwegen (Freitag), Vizeweltmeister Schweden (Sonntag) und Russland (Dienstag). Die besten beiden Mannschaften der Sechsergruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. Deutschland startet durch den Sieg gegen Polen mit 2:0 Punkten in die nächste Turnierphase.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Heimpleite gegen Häcken: Frankfurts Finaltraum in weiter Ferne

Für die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt ist das ersehnte Europa-Cup-Endspiel in ganz weite Ferne gerückt. Nach schwachem Start und schweren Patzern unterlag das Team um Kapitänin Laura Freigang im Halbfinal-Hinspiel dem schwedischen Meister BK Häcken mit 0:3 (0:1). Das Rückspiel in Göteborg findet am 2. April (18.30 Uhr) statt.

Sturz- und Protest-Chaos: Kanter Dritter bei Ronde van Brugge

Der deutsche Sprinter Max Kanter hat beim von mehreren Stürzen und einer gefährlichen Protestaktion überschatteten Eintagesrennen Ronde van Brugge (Brügge-Rundfahrt) einen Überraschungssieg knapp verpasst. In einem chaotischen Finale musste sich der 28-Jährige vom Team XDS Astana im Massensprint als Dritter nur den Topstars Dylan Groenewegen (Jayco AlUla/Niederlande) und Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech/Belgien) geschlagen geben.

Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS

Der senegalesische Fußballverband zieht nach der Aberkennung des Afrika-Cup-Titels wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof. "Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bestätigt den Eingang einer Berufung des senegalesischen Fußballverbands gegen den afrikanischen Fußballverband und den königlichen marokkanischen Fußballverband", hieß es in einer Mitteilung des in der Schweiz ansässigen CAS am Mittwoch.

Havertz ist zurück: "Ich fühle mich sehr, sehr gut"

Kai Havertz fühlte sich, als wäre er nach einer langen Reise wieder zu Hause. "Ich habe die Jungs vermisst. Für die Nationalmannschaft aufzulaufen, die Hymne zu singen, es ist etwas ganz Besonderes", sagte der Rückkehrer zum DFB-Team am Mittwoch in Herzogenaurach. Aber auch: "Es war eine sehr schwierige Zeit."

Textgröße ändern: