Pallade Veneta - Spallettis trister Abschied: "Ein großartiger Mensch"

Spallettis trister Abschied: "Ein großartiger Mensch"


Spallettis trister Abschied: "Ein großartiger Mensch"
Spallettis trister Abschied: "Ein großartiger Mensch" / Foto: ALBERTO PIZZOLI - SID

Nach dem tristen Ende seiner nicht einmal zweijährigen Amtszeit bekam Luciano Spalletti zumindest von seinen Spielern warme Abschiedsworte. "Es war nicht leicht, die Entlassung zu akzeptieren, denn wir hatten mit dem Trainer und dem Stab eine Beziehung aufgebaut, die über den Fußball hinausgeht", sagte Italiens Kapitän Gianluigi Donnarumma nach dem mühsamen 2:0-Sieg in der WM-Qualifikation gegen Außenseiter Moldau: "Er hat uns auch dieses Mal alles gegeben. Es war die Bestätigung, dass er ein großartiger Mensch ist."

Textgröße ändern:

Spalletti (66) hatte vor der Partie seinen eigenen Rauswurf bekannt gegeben. "Sicherlich hinterlassen wir nicht viel Begeisterung", sagte Spalletti am Montag, die hohen Erwartungen konnte er nie erfüllen. Letztendlich brachte das 0:3-Debakel in Norwegen am Freitag das Fass zum Überlaufen - es droht die dritte verpasste WM-Teilnahme in Folge für Italien.

"Italien muss zur Weltmeisterschaft fahren", betonte Donnarumma: "Ich weiß nicht, wer jetzt kommen wird. Der Präsident wird entscheiden, aber angesichts der Namen bin ich sehr zuversichtlich."

Favorit auf die Nachfolge von Spalletti ist Claudio Ranieri. Der 73-Jährige hatte seine Trainerkarriere zwar bereits für beendet erklärt, sprang zuletzt aber schon bei der AS Rom ein. Statt endgültig in den Ruhestand zu gehen, hat sich Ranieri laut Gazzetta dello Sport vom Roma-Eigentümer Dan Friedkin die Genehmigung für eine doppelte Rolle als Klubberater und Nationaltrainer geben lassen.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Eberl sieht Kompany-Sperre gelassen: "Jetzt ist es so"

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl sieht die Gelbsperre von Erfolgstrainer Vincent Kompany im Gigantenduell bei Paris Saint-Germain gelassen. "Ich glaube, für die Mannschaft ist es dann auch egal. Natürlich, Vincent Kompany ist unser Cheftrainer, und wir hätten ihn gerne alle an Bord gehabt. Es ist schade, aber jetzt ist es so, damit haben wir uns abgefunden", sagte Eberl vor dem Abflug des Rekordmeisters zum Halbfinal-Kracher in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video).

PSG mit Vitinha und Hakimi

Titelverteidiger Paris Saint-Germain kann im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Bayern am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) voraussichtlich auf nahezu seinen kompletten Kader zurückgreifen. Beim Abschlusstraining am Montagmittag hatte Trainer Luis Enrique auch die zuletzt angeschlagenen oder verletzten Vitinha und Achraf Hakimi an Bord.

Doping-Experte Sörgel über Sawe: "Keine Zweifel angebracht"

Sabastian Sawe ist mit seinen 1:59:30 Stunden von London in eine neue Marathon-Dimension vorgestoßen. Doping-Experte Fritz Sörgel hält den neuen Fabel-Weltrekord trotz aufkommender Zweifel für realistisch. "Wenn ich diese Zeit sehe, stehe ich sprachlos davor. Aber ich sage auch ganz klar: Im jetzigen Stadium sind keine Zweifel angebracht, weil ich mir diese Leistung erklären kann", sagte Sörgel dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Montag.

Nach Talfahrt der Club-Frauen: Bauer folgt auf Oostendorp

Nach seiner Talfahrt in der Frauenfußball-Bundesliga hat sich der 1. FC Nürnberg von Trainer Thomas Oostendorp getrennt. Isabel Bauer übernimmt drei Spieltage vor dem Saisonende beim Club, der zuletzt vier Niederlagen in Serie kassiert hatte und in Abstiegsgefahr geraten ist.

Textgröße ändern: