Pallade Veneta - Zverev im Halbfinale von Stuttgart - Engel ausgeschieden

Zverev im Halbfinale von Stuttgart - Engel ausgeschieden


Zverev im Halbfinale von Stuttgart - Engel ausgeschieden
Zverev im Halbfinale von Stuttgart - Engel ausgeschieden / Foto: IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER - IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER/SID

Alexander Zverev hat seine Vorbereitung auf das prestigeträchtige Grand-Slam-Turnier in Wimbledon erfolgreich fortgesetzt. Der Weltranglistendritte gewann das Viertelfinal-Match beim ATP-Rasenturnier in Stuttgart mit 7:5, 6:4 gegen den US-Amerikaner Brandon Nakashima (Nr. 6). In der Vorschlussrunde trifft der topgesetzte Hamburger auf den Sieger des Duells zwischen Jiri Lehecka (Tschechien/Nr. 8), der Jan-Lennard Struff im Achtelfinale ausgeschaltet hatte, und Ben Shelton (USA/Nr. 3) - und hat damit weiter die Chance auf seinen ersten Titel auf dem Grün.

Textgröße ändern:

Zuletzt war der Tokio-Olympiasieger vor sechs Jahren dort angetreten und nie bis ins Viertelfinale vorgedrungen. Dort wartete nun Nakashima, gegen den Zverev eine bis dahin makellose Bilanz aufwies (3:0). Erinnern könne er sich aber an keines der Duelle (zuletzt bei den US Open 2024), gab Zverev zu.

Zum Auftakt des Matches bei hohen Temperaturen, praller Sonne und vollem Haus leistete sich der 28-Jährige deutlich zu viele unerzwungene Fehler, konnte sich aber in brenzligen Situationen auf den guten Aufschlag verlassen. Nakashima wirkte derweil stabiler in seinem Spiel. In der entscheidenden Phase des ersten Durchgangs verschaffte sich Zverev ein Break, ohne dass sein Gegenüber punktete und sicherte sich anschließend den ersten Satz bei eigenem Aufschlag. In Durchgang zwei breakte Zverev seinen Kontrahenten früh und verbuchte nach 1:30 Stunden nach eigenem Aufschlag seinen sechsten Halbfinal-Einzug auf Rasen.

Zverev hatte sein erstes Spiel nach Erstrunden-Freilos in Stuttgart gegen den Franzosen Corentin Moutet mit etwas Mühe, aber in zwei Sätzen gewonnen. Es sei nicht das schönste Match gewesen, aber er sei froh, am Weissenhof weitergekommen zu sein und dort die Vorbereitung auf Wimbledon vorantreiben zu können. "Ich trainere diese Woche durch, nehme das als harte physische Woche", sagte Zverev, der auch beim Rasenturnier in Halle/Westfalen (ab 14. Juni) aufschlagen wird.

Dort wird auch Deutschlands Tennis-Youngster Justin Engel in der Qualifikation dabei sein. Der 17-Jährige musste sich zuvor vom Stuttgarter Grün, jedoch unter aufmunterndem Applaus, verabschieden. Engel verlor seinen ersten Viertelfinal-Auftritt auf Tourebene gegen den ehemaligen Weltranglistensechsten Félix Auger-Aliassime 6:7 (3:7), 3:6. Der Kanadier trifft nun auf Taylor Fritz (USA/Nr. 2), der sich gegen den Ungarn Marton Fucsovics durchsetzte.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

PSG mit Vitinha und Hakimi

Titelverteidiger Paris Saint-Germain kann im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Bayern am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) voraussichtlich auf nahezu seinen kompletten Kader zurückgreifen. Beim Abschlusstraining am Montagmittag hatte Trainer Luis Enrique auch die zuletzt angeschlagenen oder verletzten Vitinha und Achraf Hakimi an Bord.

Doping-Experte Sörgel über Sawe: "Keine Zweifel angebracht"

Sabastian Sawe ist mit seinen 1:59:30 Stunden von London in eine neue Marathon-Dimension vorgestoßen. Doping-Experte Fritz Sörgel hält den neuen Fabel-Weltrekord trotz aufkommender Zweifel für realistisch. "Wenn ich diese Zeit sehe, stehe ich sprachlos davor. Aber ich sage auch ganz klar: Im jetzigen Stadium sind keine Zweifel angebracht, weil ich mir diese Leistung erklären kann", sagte Sörgel dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Montag.

Nach Talfahrt der Club-Frauen: Bauer folgt auf Oostendorp

Nach seiner Talfahrt in der Frauenfußball-Bundesliga hat sich der 1. FC Nürnberg von Trainer Thomas Oostendorp getrennt. Isabel Bauer übernimmt drei Spieltage vor dem Saisonende beim Club, der zuletzt vier Niederlagen in Serie kassiert hatte und in Abstiegsgefahr geraten ist.

Lenz sieht europäischen Fußball "finanziell auf einem Irrweg"

Die Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) sieht die Bundesliga im internationalen Vergleich trotz eines Minderkapitals von rund 15 Milliarden Euro in den vergangenen zehn Jahren gut aufgestellt. "Der europäische Fußball ist finanziell auf einem Irrweg, da hohe Kaderkosten in vielen Ligen nicht durch Umsätze finanziert sind und durch Investoren oder Fremdkapital gedeckt werden müssen", sagte Marc Lenz im kicker: "Faktisch wurde dieses Geld im Ausland zu großen Teilen somit vielfach 'verbrannt' und nicht sinnvoll eingesetzt - glücklicherweise für die Bundesliga."

Textgröße ändern: