Pallade Veneta - Nordische Kombination der Frauen nicht im Olympia-Programm

Nordische Kombination der Frauen nicht im Olympia-Programm


Nordische Kombination der Frauen nicht im Olympia-Programm
Nordische Kombination der Frauen nicht im Olympia-Programm / Foto: JEFF PACHOUD - SID

Die Nordische Kombination bleibt bei Olympia reine Männersache - und ist zugleich vom Aus bedroht. Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) beschloss am Freitag, trotz der Bestrebungen zur Geschlechtergleichheit die Kombination aus Skispringen und Skilanglauf für Frauen nicht zu den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo zuzulassen. Für eine Aufnahme ins Programm 2030 wolle man eine "deutlich positive Entwicklung" sehen, sagte IOC-Mitglied Karl Stoss.

Textgröße ändern:

Doch auch die Zukunft der nordische Königsdisziplin bei den Männern darf als bedroht angesehen werden. "Das ausschlaggebende Argument für den Verbleib der Nordischen Kombination im olympischen Programm für Mailand/Cortina 2026 war die Situation der männlichen Athleten, für die die Olympischen Spiele nur noch dreieinhalb Jahre entfernt sind und die sich bereits seit vielen Jahren auf diese Spiele vorbereiten", teilte das IOC mit.

Bemängelt wurde unter anderen, dass die insgesamt 27 Medaillen bei den letzten drei Winterspielen in der Nordischen Kombination nur an Sportler aus vier Nationen gingen. Zugleich sei das Zuschauerinteresse gering. Stoss sprach eindeutig von einem "Signal auch an die Männer für die Zukunft."

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Löw sieht Kimmich bei der WM als Rechtsverteidiger

Der frühere Bundestrainer Joachim Löw sieht DFB-Kapitän Joshua Kimmich auch bei der WM als Rechtsverteidiger. "Ich glaube, dass Joshua aktuell auf jeder der beiden Positionen auf Weltklasse-Niveau spielt. Momentan würde ich sagen: Da wir im zentralen Mittelfeld Spieler haben, die das Niveau haben, um ganz nach oben zu kommen, ist Joshua rechts auf der richtigen Position. Denn bei den Rechtsverteidigern tun wir uns schwer", sagte Löw der Sport Bild.

Wohlgemuth über neuen Undav-Vertrag: "Bin zuversichtlich"

Sportvorstand Fabian Wohlgemuth vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart blickt optimistisch auf die Vertragsgespräche mit Nationalstürmer Deniz Undav. "Ich bin zuversichtlich, dass es mit ihm über 2027 hinaus weitergeht", sagte Wohlgemuth der Sport Bild: "Aus der Perspektive von Deniz ist der VfB sportlich und darüber hinaus wahrscheinlich auch nicht die schlechteste Adresse."

Nächster Sieg für Stützle und Ottawa - Meilenstein für McDavid

Tim Stützle und die Ottawa Senators haben auf dem Weg in die Playoffs der NHL den nächsten Sieg eingefahren. Das Team um den deutschen Eishockey-Nationalspieler gewann bei den Detroit Red Wings um Moritz Seider mit 3:2 und kletterte auf den zweiten Wildcard-Platz in der Eastern Conference.

Baumann: "Habe nicht die Skills" von Neuer

Fußball-Nationaltorhüter Oliver Baumann hat als junger Keeper vergeblich Manuel Neuer nachgeeifert. Neuer habe das Torwartspiel "revolutioniert", sagte Baumann der Süddeutschen Zeitung, er hätte sich "gerne" etwas abgeschaut von einstigen DFB-Kapitän, "aber irgendwann habe ich gemerkt: Es geht nicht."

Textgröße ändern: