Pallade Veneta - Löw sieht Kimmich bei der WM als Rechtsverteidiger

Löw sieht Kimmich bei der WM als Rechtsverteidiger


Löw sieht Kimmich bei der WM als Rechtsverteidiger
Löw sieht Kimmich bei der WM als Rechtsverteidiger / Foto: SILAS STEIN - SID

Der frühere Bundestrainer Joachim Löw sieht DFB-Kapitän Joshua Kimmich auch bei der WM als Rechtsverteidiger. "Ich glaube, dass Joshua aktuell auf jeder der beiden Positionen auf Weltklasse-Niveau spielt. Momentan würde ich sagen: Da wir im zentralen Mittelfeld Spieler haben, die das Niveau haben, um ganz nach oben zu kommen, ist Joshua rechts auf der richtigen Position. Denn bei den Rechtsverteidigern tun wir uns schwer", sagte Löw der Sport Bild.

Textgröße ändern:

Löw selbst hatte bei der WM 2014 mit Kapitän Philipp Lahm im defensiven Mittelfeld begonnen und ihn im Turnierverlauf nach rechts hinten beordert. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte frühzeitig erklärt, Kimmich, der bei Bayern München meist in der Zentrale aufläuft, bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in der Abwehr einsetzen zu wollen.

Die Nominierung von Leon Goretzka für die anstehenden Testspiele der Nationalmannschaft sieht Löw trotz weniger Spielzeit als gerechtfertigt an. "Leon ist gut, er ist ein Spieler, von dem man Stabilität erwarten darf. Er hat Erfahrung, kann seine Rolle sehr gut interpretieren. Wenn man die ganze Saison zusammennimmt, hatte er schon viele Einsätze und viele Spielminuten. Das ist okay, ich glaube, das reicht so", sagte Löw.

Goretzka steht im Kader für die Partien gegen die Schweiz am Freitag (20.45 Uhr/RTL) und Ghana am Montag (20.45 Uhr/ARD). Nagelsmann hatte zuletzt in seinem viel beachteten Interview mit dem kicker gesagt, Goretzka werde "trotz weniger Spielzeit bei Bayern" bei der WM "gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali". Dort war Goretzka in sechs Spielen immer zum Einsatz gekommen, fünfmal stand er in der Startelf.

Löw teilte diese Einschätzung und hob eine wichtige Eigenschaft des Mittelfeldspielers hervor: "Auf Leon ist Verlass", meinte der 66-Jährige. Auch Goretzkas Klubkollege Aleksandar Pavlovic, der dem DFB-Team angeschlagen fehlt, sei "sehr gut, keine Frage. Und gerade bei Bayern braucht man eben Spieler, die dann auch gleichwertig ersetzt werden können. Auf Leon würde ich bei der WM sicherlich setzen, absolut."

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich

Spanien ist auch gegen Außenseiter Belgien seiner Rolle als WM-Favorit gerecht geworden. Der Europameister zog durch ein etwas holpriges, aber am Ende verdientes 2:1 (1:1) gegen mutige, aber auch unterlegene Rote Teufel ins Halbfinale von Dallas ein. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente am Dienstag in einer Art vorweggenommenem Endspiel auf Topfavorit Frankreich.

Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon

Novak Djokovic packte seine Sachen, applaudierte dem Publikum am Centre Court der Church Road und verschwand in den Katakomben. Was für manchen Beobachter wie ein Abschied für immer aussah, soll lediglich ein Abschied auf Zeit sein. Auf die Frage, ob er noch einmal zum Rasenklassiker zurückkehren werde, antwortete der serbische Grand-Slam-Rekordsieger: "Das würde ich gerne, zumindest noch ein Mal. Mal sehen." Das klare Aus beim 4:6, 4:6, 4:6 im Halbfinale gegen Jannik Sinner hatte allerdings seine Spuren hinterlassen.

Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner

Alexander Zverev trifft im Finale von Wimbledon auf Titelverteidiger Jannik Sinner. Der italienische Weltranglistenerste setzte sich in der Neuauflage des letztjährigen Halbfinals nach einer dominanten Vorstellung 6:4, 6:4, 6:4 gegen den serbischen Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic durch und scheint pünktlich zur heißen Phase im All England Club wieder seine Bestform zu erreichen.

Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel

Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi zum FC Barcelona steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Laut Sky ist es nach der mündlichen Einigung zwischen dem Offensivspieler und dem spanischen Meister auch zu einer Übereinkunft mit Borussia Dortmund gekommen. Demnach verständigten sich beide Vereine auf eine Sockelablöse von 22 Millionen Euro, Adeyemi erhält in Katalonien einen Fünfjahresvertrag.

Textgröße ändern: