Pallade Veneta - Vertrag bis 2030: Burkardt wechselt von Mainz nach Frankfurt

Vertrag bis 2030: Burkardt wechselt von Mainz nach Frankfurt


Vertrag bis 2030: Burkardt wechselt von Mainz nach Frankfurt
Vertrag bis 2030: Burkardt wechselt von Mainz nach Frankfurt / Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV - SID

Fußball-Nationalspieler Jonathan Burkardt wechselt innerhalb der Bundesliga vom FSV Mainz 05 zum Lokalrivalen Eintracht Frankfurt. Dies teilten beide Vereine mit. Der 24-Jährige absolvierte am Freitag seinen Medizincheck bei den Hessen und unterzeichnete anschließend einen Vertrag bis 2030. Laut Medienberichten liegt die Ablösesumme nach wochenlangen Verhandlungen der Klubs bei rund 23 Millionen Euro inklusive möglicher Bonuszahlungen.

Textgröße ändern:

"Der Moment ist jetzt leider gekommen, meine Fußballreise in Mainz endet hier", sagte Burkardt in einem vom Verein in den Sozialen Netzwerken geteilten, emotionalen Abschiedsvideo: "Ich möchte meine ganz große Dankbarkeit für diese wunderschönen zehn Jahre ausdrücken."

Mit der Eintracht spielt Burkardt in der kommenden Saison in der Champions League. In der vergangenen Saison hatte der Angreifer Mainz als Kapitän in die Conference League geführt und dabei 18 Tore beigesteuert. In der Rückrunde war er unter Julian Nagelsmann zu seinen ersten drei Länderspielen gekommen und stand im Viertelfinal-Hinspiel in der Nations League gegen Italien in der Startelf. Beim Final Four fehlte Burkardt wegen einer Risswunde.

Mit Einsätzen in der Königsklasse für die Frankfurter will sich der Rechtsfuß auch für einen Kaderplatz bei der Weltmeisterschaft 2026 empfehlen. "Jonny bringt viele Eigenschaften mit, die unserem Spiel guttun werden. Seine starken Fähigkeiten im Abschluss hat er in Mainz ebenso unter Beweis gestellt wie sein taktisches Verständnis. Er ist ein absoluter Teamplayer auf und neben dem Platz", sagte Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche.

Der gebürtige Darmstädter Burkardt war im Alter von 14 Jahren zu den Mainzern gewechselt und durchlief bei den Rheinhessen anschließend sämtliche Juniorenteams. Sein Profidebüt feierte Burkardt in der Saison 2018/19, er kam für den FSV auf 144 Pflichtspiel-Einsätze sowie 45 Treffer. In Frankfurt könnte er möglicherweise der Ersatz für Topstürmer Hugo Ekitiké werden, der mit einem Wechsel nach England in Verbindung gebracht wird.

P.Colombo--PV

Empfohlen

VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse

Drei Tage nach dem emotionalen Einzug ins Pokalfinale hat der VfB Stuttgart in der Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Im engen Kampf um die lukrativen Champions-League-Plätze kam die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß zuhause gegen Werder Bremen nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus und ist nun vor den entscheidenden Wochen als Vierter nur noch punktgleich mit Verfolger Hoffenheim.

Seixas hält lange mit: Pogacar triumphiert erneut in Lüttich

Radsport-Dominator Tadej Pogacar ist in einem spektakulären Duell mit dem aufmüpfigen "Wunderkind" Paul Seixas zum nächsten Sieg bei Lüttich-Bastogne-Lüttich gestürmt. Zum Abschluss der Frühjahrsklassiker fuhr der Weltmeister aus Slowenien als Solist zu seinem dritten Erfolg nacheinander und dem vierten insgesamt beim seit 1892 ausgetragenen Etappenrennen, seinen 19 Jahre alten Herausforderer Seixas knackte Pogacar erst am letzten Anstieg.

3:2 nach 0:2: Schalke holt Aufstiegs-Matchball

Schalke 04 hat dank großer Moral das unterhaltsame Spitzenspiel beim SC Paderborn gewonnen und sich einen ersten Aufstiegs-Matchball erkämpft. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic kam beim ersten Verfolger trotz eines zwischenzeitlichen 0:2-Rückstandes zu einem 3:2 (2:2). Der Spitzenreiter liegt mit 64 Punkten nun sechs Zähler vor den Paderbornern und sieben vor Hannover 96 auf Rang drei. Mit einem Sieg am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (20.30 Uhr/Sky und RTL) wäre die Rückkehr in die Bundesliga perfekt.

MotoGP: Marc Márquez fliegt in Jerez ab - Sieg für Bruder Àlex

Auf der Jagd nach seinem Jubiläumssieg ist MotoGP-Weltmeister Marc Márquez vor Heimkulisse in Jerez heftig abgeflogen. Beim Großen Preis von Spanien landete der Superstar früh im Kiesbett, den Sieg holte sich wie schon im Vorjahr sein jüngerer Bruder Àlex (beide Ducati). Marc Márquez hätte seinen 100. Grand-Prix-Sieg feiern können, ging aber nach seinem Sprint-Triumph vom Vortag im Hauptrennen erneut leer aus und rutschte im WM-Klassement auf Rang fünf ab.

Textgröße ändern: