Pallade Veneta - Kreditkartenaffäre: Simon für einen Monat gesperrt

Kreditkartenaffäre: Simon für einen Monat gesperrt


Kreditkartenaffäre: Simon für einen Monat gesperrt
Kreditkartenaffäre: Simon für einen Monat gesperrt / Foto: MICHAL CIZEK - SID/Archiv

Die zehnmalige Biathlon-Weltmeisterin Julia Simon ist wegen der Kreditkartenaffäre vom Disziplinarausschuss des französischen Skiverbandes (FFS) für sechs Monate gesperrt worden, fünf davon auf Bewährung. Wie der FFS in einer Pressemitteilung mitteilte, tritt die Sperre am 7. November in Kraft. Damit kann Simon, die zu den größten Medaillenhoffnungen Frankreichs zählt, an den Olympischen Winterspielen 2026 (6. bis 22. Februar) teilnehmen.

Textgröße ändern:

Verpassen wird die Top-Athletin lediglich den Weltcup-Auftakt am 29. November im schwedischen Östersund. Die zweite Etappe findet vom 12. bis 14. Dezember in Hochfilzen, Österreich, statt. Zusätzlich zur Sperre wurde Simon nach ihrer Anhörung vor der Nationalen Disziplinarkommission des FFS zu einer Geldstrafe von 30.000 € verurteilt, von der 15.000 € zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Simon hatte am 24. Oktober vor Gericht gestanden, ab 2021 wiederholt die Bankkarten ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet und eines Physiotherapeuten des französischen Teams für Einkäufe im Gesamtwert von bis zu 2400 Euro benutzt und kleinere Geldbeträge (zwischen 20 und 50 Euro) gestohlen zu haben. Nach dem Geständnis und einer öffentlichen Entschuldigung wurde Simon zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe sowie einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro verurteilt.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Spaniens Ministerpräsident Sánchez kommt zum WM-Finale

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird das Finale der Fußball-WM am Sonntag zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford besuchen. Das teilte die spanische Regierung am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der lautstarke Kritiker von Donald Trump dürfte dort auf den US-Präsidenten treffen, der ebenfalls sein Kommen angekündigt hat.

Medien: Olise forciert Wechsel zu Real

Droht dem FC Bayern der Abgang eines Superstars? Frankreichs Zauberfuß Michael Olise soll bei der WM im Mannschaftskreis von Les Bleus den Wunsch geäußert haben, im Sommer zu Real Madrid zu wechseln. Er sei "fest entschlossen", berichtet die französische Sportzeitung L'Équipe.

Wie im US-Sport: Erstmals Ringe für die Weltmeister

Zu ihrem Höhepunkt wird die Fußball-WM immer amerikanischer. Beim Finale zwischen Titelverteidiger Argentinien und Europameister Spanien wird nicht nur zum ersten Mal eine Halbzeitshow wie bei einem Super Bowl der Footballer aufgeführt - für die neuen Weltmeister gibt es im Anschluss neben dem WM-Pokal und Goldmedaillen auch markante Championship-Ringe. Wie der Weltverband FIFA vor dem Endspiel am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) mitteilte, wird diese Tradition aus dem US-Sport jetzt auch bei der Fußball-WM eingeführt.

Ein Inter-Profi im Finale: Martínez setzt die Serie fort

Von 1982 bis 2026, von Madrid bis nach East Rutherford: Wenn am Sonntag im MetLife Stadium das WM-Finale steigt, dann findet auch eine bemerkenswerte Rekordserie ihre Fortsetzung. Zum zwölften Mal in Folge steht mindestens ein Profi von Inter Mailand im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Lautaro Martínez trifft mit Argentinien auf Spanien - und der Stürmer hatte selbst einigen Anteil am Finaleinzug seines Teams. Im Halbfinale gegen England traf er in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg, schon im Viertelfinale gegen die Schweiz (3:1 n.V.) hatte er für den Endstand gesorgt.

Textgröße ändern: