Pallade Veneta - Nach Quali-Gala: Das ist die deutsche WM-Elf

Nach Quali-Gala: Das ist die deutsche WM-Elf


Nach Quali-Gala: Das ist die deutsche WM-Elf
Nach Quali-Gala: Das ist die deutsche WM-Elf / Foto: Ronny HARTMANN - SID

Julian Nagelsmann hat seine "optimale Mannschaft" für den höchst ambitionierten Griff nach dem fünften Stern bei der Fußball-WM in sieben Monaten bereits "im Kopf". Konkret benennen wollte der Bundestrainer sie angesichts all der Unwägbarkeiten auf der "Route 26" nicht - das übernimmt der SID:

Textgröße ändern:

Marc-Andre ter Stegen - So verlässlich Oliver Baumann als Vertreter ist, so klar ist auch: Wenn ter Stegen "entweder in Barcelona oder bei einem anderen Team" (Nagelsmann) als Stammtorwart zurückkehrt, hütet er auch das WM-Tor.

Joshua Kimmich - "Er ist sehr wertvoll und zu Recht unser Kapitän", lobte Nagelsmann den Anführer und "Energiegeber", der aktuell wieder rechts hinten gefragt ist. Als zusätzlicher Gestalter und Grätschen-König dort mit großem Einfluss, würzt sein Spiel mit "unfassbar guten" Flanken, wie der Bundestrainer betonte, "das macht er mit am besten in Europa".

Antonio Rüdiger - Der etatmäßige Abwehrchef ist verglichen mit dem in der Regel überaus soliden Jonathan Tah ein kleines Upgrade. "Er hat keine ganz leichte Verletzung, aber es geht ihm ganz gut", sagte Nagelsmann über seinen "Krieger", der bei Real Madrid bald wieder auflaufen soll.

Nico Schlotterbeck - Seine Diagonalpässe sind eine Augenweide, als seltener Linksfuß ist der Dortmunder unverzichtbar. Gierig auf wie neben dem Platz, wie seine forsche Titelansage ("Das Ding gewinnen!") zeigte. Gut so!

David Raum - Nagelsmanns "Heißmacher" und Kimmich-Kumpel. Hat links die Nase deutlich vor Alternativen wie Nathaniel Brown, Maximilian Mittelstädt oder Robin Gosens. Als Kapitän in Leipzig gereift.

Aleksandar Pavlovic - Was er sich für die WM vorgenommen hat? "Gewinnen", sagte der Münchner. Schon in jungen Jahren abgeklärt, als Spielgestalter mit gutem Auge. Im Sechser-Rennen aktuell mit klaren Vorteilen gegenüber dem diesmal nicht nominierten Stuttgarter Angelo Stiller.

Leon Goretzka - Einst ausgebootet, jetzt wieder wie selbstverständlich dabei und als Achter mit viel Tiefgang fest eingeplant. Falls er wie in Luxemburg schwächelt, steht Felix Nmecha als erster Ersatz bereit.

Kai Havertz - Der verletzte Arsenal-Profi hatte laut Nagelsmann "einen kleinen Rückfall", jetzt erhole sich sein Knie "ordentlich". Technisch hochbegabt mit starkem Zug zum Tor, muss sich aber des plötzlichen Angriffs eines Leroy Sané erwehren.

Jamal Musiala - "Jamal hat keine großen Probleme mehr", sagte Nagelsmann, "aber auch er muss, wie Kai, erst einmal im Klub zurückkommen." Das ist spätestens für Januar geplant, damit bleibt dem "Ballmagneten" genügend Zeit bis zum Turnier.

Florian Wirtz - Als Zauberfuß mit "guter Connection" (Kimmich) nach vorne unverzichtbar. Holte sich in Leipzig ein wenig Selbstvertrauen, das er in Liverpool gut gebrauchen kann. Großer WM-Hoffnungsträger.

Nick Woltemade - Havertz als falsche Neun, die Brecher Tim Kleindienst und Niclas Füllkrug, dazu Jonathan Burkardt - im Sturmzentrum hat Nagelsmann potenziell einige Kandidaten. Das Momentum hat aber "Woltemessi". Mit vier Treffern in den jüngsten drei Länderspielen, in denen er immer das wichtige 1:0 erzielte, hat sich der Newcastle-Profi als neuer Torgarant etabliert.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Wieder Knieverletzung: Süle droht Saison-Aus

Die Saison von Niklas Süle ist wahrscheinlich vorzeitig beendet. Der Verteidiger des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, der den BVB nach der Spielzeit verlassen wird, erlitt am Samstag beim 1:2 (0:1) bei seinem Ex-Klub TSG Hoffenheim eine Knieverletzung. Der 30 Jahre alte Süle hat in seiner bisherigen Karriere bereits zwei Kreuzbandrisse erlitten.

Endspurt um die Königsklasse: BVB stolpert erneut

Borussia Dortmund ist beim Endspurt in Richtung Champions League erneut gestolpert. Eine Woche nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen (0:1) verlor der BVB auch am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga 1:2 (0:1) bei der TSG Hoffenheim. Durch die Niederlage des Tabellenzweiten kann Bayern München am Sonntag vorzeitig den Titelgewinn perfekt machen.

HSV sieht rot: Werder gewinnt wildes Nordderby

Platzverweis für den HSV, drei Punkte für Grün-Weiß: Ausgerechnet im brisanten Nordderby gegen den Erzrivalen hat Werder Bremen den sehnsüchtig erwarteten Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelandet. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune besiegte den Hamburger SV dank eines Doppelpacks von Jens Stage mit 3:1 (1:1) und schloss nach Punkten zum ungeliebten Rivalen auf.

Eta-Debüt geht schief: Union verliert gegen Wolfsburg

Trainer-Pionierin Marie-Louise Eta hat bei ihrem historischen Debüt für Union Berlin einen bitteren Dämpfer kassiert. Im ersten Bundesliga-Spiel eines weiblichen Chefcoaches verloren die Eisernen gegen den schwer kriselnden VfL Wolfsburg mit 1:2 (0:1). Nach der Pleite muss sich Union im Abstiegskampf wieder ernsthaft nach unten orientieren, während der VfL nach langer Zeit Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt schöpfte.

Textgröße ändern: