Pallade Veneta - Boom für DHB-Frauen um Kapitänin Döll? "Absoluter Wunsch"

Boom für DHB-Frauen um Kapitänin Döll? "Absoluter Wunsch"


Boom für DHB-Frauen um Kapitänin Döll? "Absoluter Wunsch"
Boom für DHB-Frauen um Kapitänin Döll? "Absoluter Wunsch" / Foto: Marco Wolf - IMAGO/wolf-sportfoto/SID

Einen ähnlichen Hype entfachen wie einst die deutschen Fußball-Frauen? Das wäre so ganz nach dem Geschmack von Deutschlands Handballerinnen vor dem Start ihrer Heim-WM. Ein Finaleinzug mit ganz viel Aufmerksamkeit wie die Fußballerinnen bei der EM 2022 in England wäre "ein absoluter Wunsch", sagte DHB-Kapitänin Antje Döll dem SID: "Wir geben unser Bestmögliches dafür."

Textgröße ändern:

Die deutsche Mannschaft setzt darauf, "dass wir die Leute in den Hallen begeistern, dass wir die Leute vor dem Fernseher begeistern - dass wirklich so ein Boom ausgelöst wird", sagte Döll. Der Weg aus dem Schatten des Männersports sei ein beschwerlicher, noch immer klaffen auch im Handball große Lücken. Diesen Kampf geht die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) bei ihrem Heimturnier nun umso energischer an - am Mittwoch (18.00/Sporteurope.TV) will das DHB-Team im Auftaktspiel gegen Island ein erstes Ausrufezeichen setzen.

"Wir wollen jedes Spiel gewinnen - das haben wir in petto", sagte Döll. Zum ersten Mal führt die 37-Jährige das Team bei einem Turnier als Spielführerin auf das Feld, ihre Ziele sind auch abseits der Jagd nach der ersten WM-Medaille seit 2007 groß. Die Auswahl wolle auch "den Frauen-Handball pushen, wir wollen junge Mädels in die Halle bekommen, wir kämpfen auch für Gleichberechtigung und Gleichstellung", erklärte sie mit Nachdruck, schließlich sei dies "nicht nur ein Thema in unserer Sportart".

Die Vorfreude auf die kommenden Tage sei in jeglicher Hinsicht "absolut zu spüren", sagte Döll, sie sei "wahnsinnig stolz, diese tolle Mannschaft aufs Feld führen zu dürfen". Weitere Vorrundengegner neben Island sind Uruguay am Freitag und Serbien am Sonntag (jeweils 18.00 Uhr).

G.Riotto--PV

Empfohlen

Tour de France: Sprintkönig Merlier schlägt wieder zu

Tim Merlier riss jubelnd die Arme in die Höhe, als er die deutschen Sprinter der letzten Chance auf einen Tagessieg bei der Tour de France beraubt hatte. Im von einem schweren Sturz überschatteten Finale der 12. Etappe feierte der König des Massensprints seinen dritten Tageserfolg und rückte nach der Enttäuschung des Vortages die Hierarchie der schnellen Männer zurecht.

Davies trainiert wieder in München

Der FC Bayern hat seinen ersten WM-Teilnehmer wieder. Nach der Rückkehr von der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada hat Alphonso Davies am Donnerstag erstmals wieder eine individuelle Einheit auf dem Trainingsgelände des deutschen Fußball-Rekordmeisters absolviert. Der kanadische Nationalspieler war früh dran: Nach dem Aus im Achtelfinale mit dem Co-Gastgeber gegen Marokko (0:3) stünde ihm eigentlich noch länger Urlaub zu.

"Keine Fragezeichen": Hülkenberg bestätigt Audi-Zukunft

Der deutsche Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg wird laut eigener Aussage auch in der kommenden Saison für Audi fahren. "Ich weiß, dass das Team sehr zufrieden mit Gabi (Teamkollege Gabriel Bortoleto, Anm. d. Red.) und mir ist. Wir fangen gerade erst an. Das ist unser erstes Jahr als Team", sagte Hülkenberg am Donnerstag vor dem Großen Preis von Belgien: "Außerdem sind die Verträge sehr klar."

Bayern-Frauen: Oberdorf vor Ende der Leidenszeit

Fußball-Nationalspielerin Lena Oberdorf vom FC Bayern steht vor dem Ende ihrer monatelangen Leidenszeit. Die 24-Jährige absolviert bei den Double-Siegerinnen nach ihrem zweiten Kreuzbandriss derzeit schon wieder Teile des Mannschaftstrainings, bis Ende des Monats will Oberdorf voll einsteigen.

Textgröße ändern: