Pallade Veneta - Kompany kämpferisch: "Champions League nicht entschieden"

Kompany kämpferisch: "Champions League nicht entschieden"


Kompany kämpferisch: "Champions League nicht entschieden"
Kompany kämpferisch: "Champions League nicht entschieden" / Foto: Ben STANSALL - SID

Vincent Kompany neigt nicht zur Panik. Seelenruhig und abgeklärt analysierte der Trainer von Bayern München die erste Saisonniederlage - dass sie besonders schmerzhaft ausgefallen war, verhehlte er allerdings nicht. "Jeder kann verlieren, das ist das Leben - und der Fußball auch", sagte der Belgier nach dem 1:3 (1:1) im Gipfeltreffen der Champions League beim FC Arsenal, und: "Ich würde es sehr gerne nochmal versuchen."

Textgröße ändern:

Da wird sich Kompany, da wird sich der FC Bayern gedulden müssen - am liebsten bis weit hinein in die K.o.-Phase, die trotz der ersten Pleite nach vier Siegen in der Königsklasse und dem "Absturz" von Platz eins auf Rang drei weiter greifbar ist. "Die Champions League", betonte Kompany bei DAZN, "wird nicht jetzt entschieden, wir haben heute nichts verloren. Aber wir müssen jetzt reagieren."

Und zwar schon am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den kriselnden FC St. Pauli. Sowie später in der Champions League, wo die Münchner das Achtelfinalticket in den beiden Heimspielen gegen Sporting Lissabon (9. Dezember) und Union Saint-Gilloise (21. Januar) vorzeitig buchen können.

Kompany ist da sehr optimistisch. "Ich habe das Gefühl, dass die Jungs wieder Hunger haben", sagte er. Selbst sein Kollege Mikel Arteta lobte die Bayern als "mit Abstand" beste Mannschaft des Kontinents. Umso stolzer war der Arsenal-Teammanager auf den Sieg seiner Standardexperten, die zum zehnten Mal in dieser Saison nach einer Ecke getroffen hatten.

Doch nicht nur die eigene Schwäche bei ruhenden Bällen - das 0:1 war das fünfte Standardgegentor in Serie - machte Kompany als Ursache für die Niederlage aus. "Wir haben die ganz einfachen Sachen nicht so gemacht, die wir sonst machen", sagte er. Nationalspieler Jonathan Tah meinte: "Es waren die Tore, wo wir nicht scharf genug waren und der Gegner schärfer war."

Dass auch Torwart Manuel Neuer nicht seinen besten Abend erwischt hatte und an zwei Gegentoren eine Mitschuld trug, wollte Kompany nicht zu hoch hängen. "Ich mag keine Ausreden, wir haben verloren. Lasst uns ehrlicherweise sagen, dass Arsenal besser war."

Aber vielleicht bekommt er mit seinen Bayern ja eine zweite Chance.

T.Galgano--PV

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: